Präsidenten-Kandidat des TSV 1860 Cassalette: "Hätte es mir schlimmer vorgestellt"

Sie sollen das neue Präsidium des TSV 1860 bilden: (v.l.) Peter Helfer, Peter Casalette und Hans Sitzberger. Foto: sampics/Augenklick

Peter Cassalette, Präsidenten-Kandidat des TSV 1860, hat nach seiner Vorstellung an der Fan-Basis ein positives Fazit gezogen. "Ich fand es relativ harmonisch und habe mich wohlgefühlt", sagte der 62-Jährige der AZ am Donnerstag.

 

München - Am Abend zuvor stand er am Rednerpult, um sich vorzustellen. Am Donnerstag marschierte Peter Cassalette in die Löwen-Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße. Und zog im Gespräch mit der AZ ein positives Fazit: "Abgesehen davon, dass am Schluss Hans Sitzberger angegriffen wurde, fand ich es relativ harmonisch und habe mich wohlgefühlt", so Cassalette am Tag nach dem Infoabend in der Stadionwirtschaft des Grünwalder Stadions.

Neben einigen hitzigen Diskussionen und der Anschuldigung des Cosa-Nostra-Mitglieds Marco Mandica an Sitzberger, dass ihm der Respekt vor den Fans fehle, ging es tatsächlich größtenteils ruhig vor sich im Sechzgerstadion, wo sich rund 100 Mitglieder der Löwen versammelt hatten, um Cassalette und Co. anzuhören.

Der Präsidenten-Anwärter weiter: "Es waren ja lauter Löwen-Mitglieder, genau wie ich. Es war mir klar, das viele Fragen kommen werden. Die Fragen hätte ich auch gestellt." Er wisse durchaus, dass es bei den Fans angesichts nur weniger Informationen und nach wie vor vieler Baustellen keine Freundensprünge gebe, erklärte aber: "Es liegt ja in der Natur der Sache, dass ich noch nicht den Einblick habe und groß aussagen kann." Erst einmal müsse er gewählt werden.

Dazu braucht der 62-Jährige am Sonntag bei der Mitgliederversammlung eine einfache Mehrheit.

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