Polizei überprüft Personen Frauen in Nürnberg niedergestochen - Täter weiter auf der Flucht

Ein Polizeiauto fährt in den frühen Morgenstunden durch den Nürnberger Stadtteil St. Johannis. Foto: Daniel Karmann Foto: dpa

Noch immer keine Entwarnung: Nach Angriffen auf drei Frauen ist der Täter noch immer unbekannt - und auf der Flucht. Alle Opfer sind inzwischen außer Lebensgefahr und konnten vernommen werden.

 

Nürnberg - Nach den Angriffen auf drei Frauen in Nürnberg fahndet die Polizei weiter nach dem Täter. Mittlerweile seien 120 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Diesen werde nun nachgegangen. Von dem Täter fehlt aber weiter jede Spur - ebenso von der Tatwaffe. Alle drei Frauen sind inzwischen außer Lebensgefahr.

Die Ermittler der Sonderkommission Johannis konnten sie vernehmen und folgern nun, dass es sich um ein und denselben Täter handelte. "Aufgrund der Vernehmungen gehen wir von einem Tatverdächtigen aus, der für alle Taten verantwortlich zeichnet", sagte die Polizeisprecherin.

Den Aussagen der Opfer zufolge soll der Mann zwischen 25 und 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß sein. Er soll eine normale Figur haben, blonde bis dunkelblonde Haare und helle Haut. Am Samstagmorgen verteilten die Beamten in der Nähe der Tatorte und an Passanten Flugblätter mit der Beschreibung.


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Das Motiv ist unklar. "Wir können definitiv sagen, dass keine Vorbeziehung zwischen dem Tatverdächtigen und einem der drei Opfer bestand", sagte die Sprecherin. Einen Terrorverdacht gebe es nicht. Die Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren waren am Donnerstagabend binnen etwa drei Stunden niedergestochen worden, als sie jeweils allein im Stadtteil St. Johannis auf dem Nachhauseweg waren.

In der Umgebung patrouilliert seitdem Polizei. "Wir sind mit starken Polizeikräften im ganzen Einsatzgebiet unterwegs", sagte die Polizeisprecherin. Hinweise erhoffen sich die Ermittler derzeit vor allem von drei Zeugen, die den Opfern zur Hilfe kamen, darunter ein Ehepaar, das dem ersten Opfer half, und ein Ersthelfer bei dem dritten Opfer.

 

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