Polizei fahndete drei Jahre München: Einbrecher-Duo steht vor Gericht

Vor Prozessbeginn: die beiden Angeklagten. Foto: Daniel von Loeper

Vier Männer sollen rund um München fünf Mal eingebrochen sein. Nun stehen zwei von ihnen vor Gericht.

 

München - Seit über drei Jahren hat die Polizei nach ihnen gefahndet: Jetzt stehen zwei mutmaßliche Einbrecher, die München unsicher gemacht haben sollen, endlich vor Gericht.

Zwei der vier Einbrecher vor Gericht

Die beiden Angeklagten wollen zu den Vorwürfen nichts sagen. Die Staatsanwaltschaft aber ist überzeugt, dass die beiden Mitglieder einer vierköpfigen Bande sind, die im Raum München für fünf Einbrüche verantwortlich ist. Sie wirft ihnen Sachbeschädigung und Wohnungseinbruchdiebstähle vor.

Den Plan für die Einbrüche hatte die Bande Ende 2015 gemeinsam ausgeheckt. Der erste Einbruch ging dann laut Anklage am 18. Dezember 2015 über die Bühne. Ihr Ziel: ein freistehendes Einfamilienhaus in Vaterstetten. Nachdem der Versuch, die Terrassentüre aufzuhebeln aber scheiterte, schlugen der angeklagte Kiril S. (36) und ein Komplize die Scheibe ein. Während ein weiterer Komplize im Fahrzeug wartete, um Schmiere zu stehen, holten die beiden Diebe einen Tresor mit wertvollem Schmuck aus dem Haus.

Beutezug rund um München

Ungefähr einen halben Monat später brachen sie erneut in eine Münchner Wohnung ein, flohen mit Manschettenknöpfen und einer Pistole.

Nachdem die Bande neuen Zuwachs von dem jetzt mitangeklagten Bulgaren Aleksandar R. (38) bekam, beging sie drei weitere Wohnungseinbruchdiebstähle – in Planegg, Krailling und Straßlach-Dingharting. Dabei erbeutete das diebische Quartett Schmuck, Uhren, Gold und elektronische Geräte im Wert von 75.000 Euro.

Der Prozess wird fortgesetzt.

 

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