"Politisches Urgestein" Ehemaliger BA-Chef Klaus Bode gestorben

Klaus Bode starb mit 85. Foto: ho

Die SPD München-Ost trauert um den ehemaligen BA-Chef Klaus Bode, einen "kraftvollen Kämpfer, Freund und Weggefährten".

 

München - Klaus Bode, der ehemalige langjährige Vorsitzende des Perlacher Bezirksausschusses, ist am Mittwoch im Alter von 85 Jahren verstorben. "Die SPD München-Ost trauert um ein politisches Urgestein, das über ein halbes Jahrhundert unserer Partei die Treue hielt", sagt Landtags-Vizepräsident Markus Rinderspacher.

Klaus Bode: 24 Jahre im BA Perlach

Bode, der beruflich bei der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) tätig war, gehörte dem Bezirksausschuss 16 (Ramersdorf-Perlach) 24 Jahre lang an, 18 Jahre leitete er das Gremium. "Er hat sich mit viel Herzblut und Engagement für seinen Stadtteil eingesetzt, die Bürger standen für ihn an oberster Stelle", erinnert sich die SPD München-Ost.

Ruhig und sachlich sei Bode auf die Bedürfnisse des Stadtteils eingegangen und habe stets für die Durchsetzung der Anliegen gekämpft.

"Wir verlieren einen kraftvollen Kämpfer"

So habe er zur Rettung des Wahrzeichens "Perlacher Mobile" beigetragen, das damals vom Plettzentrum an den Hans-Seidel-Platz versetzt worden sei. "Die Erfüllung seines größten Herzenswunschs, einem eigenen Kulturzentrum für Ramersdorf-Perlach, konnte Klaus Bode leider nicht mehr erleben".

Der Verstorbene engagierte sich mit viel Kraft in der Seniorenvertretung. "Wir verlieren einen kraftvollen Kämpfer, Freund und Weggefährten", trauern die Genossen.

 

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