Britischer Politiker beleidigt Royals Queen Mum war eine "leicht übergewichtige, kettenrauchende Gin-Trinkerin"

Dieses Foto entstand am 98. Geburtstag von Queen Mum (re.). Mit dabei: Die Queen, Prinz Charles, Prinz William, Prinz Edward und Prinzessin Beatrice. Foto: dpa/Johnny Eggitt

Der Chef der britischen Brexit-Partei, Nigel Farage, hat sich Medienberichten zufolge abfällig über die britische Königsfamilie geäußert.

 

Bei einer Konferenz im australischen Sydney soll der 55-Jährige die Mutter von Königin Elizabeth II., Queen Mum, als "leicht übergewichtige, kettenrauchende Gin-Trinkerin" bezeichnet haben. Das berichtete der "Guardian" am Montag unter Berufung auf den Audio-Mitschnitt eines Zuhörers. Die Presse war zu der "Conservative Political Action Conference" vom 9. bis 11. August nicht zugelassen. Queen Mum, die ebenfalls den Namen Elizabeth trug, starb im Jahr 2002 im Alter von 101.

Farage bezeichnet Queen Mum als Kettenraucherin und Gin-Trinkerin

Ein Farage-Sprecher verteidigte im Gespräch mit dem "Telegraph" die Äußerungen teilweise. Farage habe mit der Bemerkung zu Queen Mum darauf anspielen wollen, dass die inzwischen 93 Jahre alte Königin dank ihres gesünderen Lebensstils noch älter werden könnte als ihre Mutter.

Prinz Charles soll nicht auf den britischen Thron

Allerdings beleidigte Farage zugleich Thronfolger Prinz Charles. "Charlie Boy", wie er den 70-Jährigen bezeichnete, komme dank der Langlebigkeit seiner Mutter hoffentlich nie auf den Thron, so Farage. Dessen Engagement für Klimaschutz kommentierte Farage mit "Oh dear, oh dear, oh dear" (ungefähr: Ach jemine!).

Harry und Meghan: Brexit-Politiker beleidigt Traumpaar

Ein noch vernichtenderes Urteil hatte Farage dem "Guardian" zufolge zu Prinz Harry (34), die entsprechenden Zitate wollte sein Sprecher aber nicht bestätigen. Der Brexit-Partei-Chef erklärte demnach, es sei "erschreckend", wie Prinz Harry, das "populärste jüngere Mitglied der Königsfamilie seit 100 Jahren", "abgestürzt" sei, nachdem er Meghan Markle kennengelernt habe. Die Entscheidung des Prinzen und der Herzogin von Sussex, aus Umweltschutzgründen nur zwei Kinder haben zu wollen, nannte er "irrelevant angesichts der 2,6 Milliarden Chinesen und Inder auf dieser Erde". Für die Queen selbst hatte Farage indessen nur Lob übrig.

 

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