Politik Homburger wehrt sich gegen Gerüchte über Ablösung

Die FDP kämpft mit schlechten Umfragewerten. Die Verantwortung tragen auch: Parteichef Guido Westerwelle und die Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger. Foto: dpa

STUTTGART - Die "Bild"-Zeitung berichtet über mögliche Spekulationen, dass Birgit Homburger nach den Landtagswahlen im Frühjahr von Generalsekretär Christian Lindner oder NRW-Landeschef Daniel Bahr abgelöst werden könnte. Die FDP-Fraktionschefin wehrt sich.

 

FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger wehrt sichgegen Spekulationen über ihren baldigen Sturz. „Da versuchen jetztnatürlich alle möglichen Leute, Führungspersonal gegeneinanderauszuspielen. Das ist in so einer aufgeheizten Situation aus meinerSicht überhaupt nichts Besonderes“, sagte die Vorsitzende der baden-württembergischen FDP am Mittwoch am Rande des Landesparteitags inStuttgart. 

„Die FDP-Bundestagsfraktion ist ein stabilisierender Faktor indieser Koalition in Berlin. Und das ist auch mein Erfolg“, sagteHomburger. Die „Bild“-Zeitung hatte am Mittwoch unter Berufung auf„einflussreiche FDP-Kreise“ berichtet, dass Homburger nach denLandtagswahlen im Frühjahr von Generalsekretär Christian Lindner oderNRW-Landeschef Daniel Bahr abgelöst werden könnte.

Homburger hatte im vergangenen Juli bereits einen Dämpfer aus deneigenen Reihen erhalten. Bei der Wiederwahl als Chefin der Südwest-FDP bekam sie mit lediglich 66,8 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis.Damit machten die Delegierten ihrem Unmut über das Erscheinungsbildder schwarz-gelben Koalition in Berlin Luft.

Homburger hatte sich in den vergangenen Wochen stets hinter den indie Kritik geratenen FDP-Chef Guido Westerwelle gestellt. Mit Blickauf dessen Auftritt beim bundesweiten Dreikönigstreffen an diesemDonnerstag sagte Homburger: „Er wird morgen eine kämpferische Redehalten und deutlich machen, wo die FDP inhaltlich steht. Ich binüberzeugt, dass er mit einer solchen kämpferischen Rede nicht nur imStaatstheater überzeugen, sondern auch nach draußen wirken wird.“

dpa

 

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