Pleite gegen Ungarn Die zehn wahren Gründe für Österreichs Niederlage

Autorenprofil Stephan Kabosch
Frust, Fassungslosigkeit, Ernüchterung: Die österreichischen Spieler um David Alaba schlittern gegen Ungarn in eine peinliche Niederlage. Wie es dazu kommen konnte... Foto: dpa

„Es tuat so weh“ statt „I weer narrisch“. Österreich hat sein EM-Auftaktspiel gegen Ungarn verloren. Zehn Gründe für die Niederlage - die nicht ganz ernst zu nehmende AZ-Analyse.

 

Bordeaux, München - Völlig fassungslos blickte David Alaba auf die Anzeigetafel im Stadion von Bordeaux. „Austria 0 - Hungary 2“. War’s das jetzt schon mit der rot-weiß-roten Euro-Phorie?

Mit so viel Hoffnung war das Land nach einer überzeugenden Qualifikation (Gruppensieger vor Russland und Schweden) ins EM-Abenteuer gestartet. Doch schlimmer hätte dieses nicht beginnen können als mit dem 0:2 gegen die weit schwächer eingeschätzten Ungarn.

Alaba: "Können die nächsten beiden Spiele gewinnen"

„Wir haben es aus der Hand gegeben“, sagte Teamchef Marcel Koller. Der Ex-Bremer Marko Arnautovic brachte es so auf den Punkt: „Es ist alles zusammengekommen.“ Und David Alaba kam sichtbar geknickt zum Interview. „Die Enttäuschung ist sehr groß. Aber wir dürfen den Kopf jetzt nicht hängenlassen. Wir können die nächsten beiden Spiele gewinnen“, sagte er. Allzu viel Zuversicht klang in diesen Worten aber nicht durch. Kein Wunder: In den nächsten beiden Spielen geht es gegen Portugal und das Überraschungsteam aus Island.

Wenn die Hoffnung schwindet, dann bleibt zumal im Land von Sigmund Freud oft nur der Ausweg in die Selbstironie. Dorthin flüchtet sich am Tag danach auch der Autor dieser Zeilen, ein seit Jahrzehnten in fußballerischer Hinsicht leidgeprüfter aber stets hoffender Österreicher.

Lesen Sie in der obenstehenden Bilderstrecke: Deshalb konnte Österreich gegen Ungarn nicht gewinnen

 

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