Olympia-Bewerbung 2018 Ude hofft auf schnelles Votum

So warb OB Christian am 3. März in der Residenz für Olympia 2018. Foto: dapd

Erreicht das Bürgerbegehren pro Olympia 2018 die notwendigen 1.700 Stimmen? OB Christian Ude ist optimistisch.

 

München - Der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hofft, dass das am Wochenende angelaufene Bürgerbegehren pro Olympia 2018 in Garmisch-Partenkirchen schnell die notwendigen 1.700 Stimmen erreicht. „Ich denke, dass die erforderlichen Unterschriften Ende März vorliegen und die Frage nach der Prüfung des Gemeinderates schon im Mai gestellt werden kann“, sagte Ude der Nachrichtenagentur dapd.

Wichtig sei, „dass die ganze Angelegenheit am 6. Juli in Durban erledigt ist“. Denn an diesem Tag fällt in Südafrika die Entscheidung, wer die Olympischen Winterspiele 2018 austragen darf. Das Bürgerbegehren in Garmisch-Partenkirchen ist die Antwort auf die vor zwei Wochen begonnene Unterschriftenaktion der Initiative „NOlympia“ für ein Bürgerbegehren gegen die Winterspiele in sieben Jahren in München und Garmisch-Partenkirchen.

Noch fehlen den Gegnern um den Landtagsabgeordneten Ludwig Hartmann (Grüne) die notwendigen 1.700 Stimmen, um ihr Ansinnen im Gemeinderat auch einbringen zu können. Sollten die Gegner dieses Quorum aber erreichen, ist davon auszugehen, dass der Gemeinderat es als unzulässig ablehnt, wie aus dem Umfeld des Bürgermeisters von Garmisch-Partenkirchen, Thomas Schmid (CSB), zu hören ist. Für die Gegner wäre dann der Weg frei, um vor das Verwaltungsgericht ziehen zu können. „Wir wollen so schnell wie möglich ein Höchstmaß an Klarheit“, sagte Ude, „während die Gegner so lange wie möglich ein Höchstmaß an Unsicherheit wollen.“

 

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