Oktoberfest-Party im Postpalast Sepp Krätz: So (teuer) wird sein Hippodrom

Unermüdlich: Wirt Sepp Krätz. Foto: dpa

Der von der Wiesn verbannte Sepp Krätz feiert seine eigene Oktoberfest-Party: Gestartet wird einen Tag vorm "O'zapft is", es gibt eine Königsloge, saftige Preise und jede Nacht „Late Night Wiesn Party“.

 

Das Hippodrom ist zurück“ – diese Worte erfreuen die Fans und erzürnen die Kritiker. Jetzt ist es offiziell, was auf Facebook und via Newsletter stolz verschickt wird. „Es ist uns eine große Freude, Ihnen eine schöne Überraschung mitzuteilen“, heißt es im Schreiben von Sepp Krätz’ Frau Tina und seiner Schwester Johanna Barsy. Steuersünder Sepp Krätz taucht namentlich nur als Gesellschafter auf, ist aber allgegenwärtig. Nach seinem Wiesn-Aus 2014 lebt „sein“ Hippodrom, Wohnzimmer der Schickis und Mickis, im Prachtbau des Postpalastes weiter (AZ berichtete). Ein Schachzug, für den ihn Wirte bewundern.

Wie wird das neue Hippo?

Los geht’s am 18. September, einen Tag vorm „Ozapft is“, bis zum 3. Oktober. Täglich ab 18 Uhr kann reserviert werden. Es gibt eine Hausbox, eine Königsloge und zwei Bars. Neu ist die „Late Night Wiesn Party“, die jede Nacht um 23.30 Uhr startet und für die extra Tische reserviert werden können (Magnum-Schampus und XL-Wodka kosten zusammen 445 Euro).

Die Preise sind auch sonst saftig – und teurer als auf der Wiesn. Ein 4cl-Fläschchen Marillenbrand kostet 28 Euro. Der Maßpreis wird noch festgelegt, dafür steht die Mindestabnahme im Falle einer Reservierung fest: Pro Person kostet die 42 Euro (klassische Schmankerlparade) oder 52 Euro (königliche Schmankerlparade).

Zum Vergleich: Der Mindestverzehr im Hofbräuzelt liegt bei ca. 28 Euro (zwei Maß, ein Hendl). Wen es trotzdem ins Hippodrom zieht, der sollte schnell reservieren. Nach den ersten Stunden wurde vor allem das mittlere Wochenende nachgefragt.

 

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