Oktoberfest Die Wiesn in Zahlen

Auch die Zahl der Maßkrüge, die die Bedienung im Zelt stemmen kann, ist beachtlich. Foto: dpa/

Lederpeitsche, Mops, sogar ein Gebiss – was Wiesn-Besucher so alles auf ihrem Festbesuch verlieren, ist kurios - und wird im Fundbüro sauber registriert und aufbewahrt.

 

Immerhin 4800 Fundstücke, darunter 1400 Kleidungsstücke, 930 Ausweise und Kreditkarten, 475Geldbörsen, 455 Mobiltelefone, 423 Taschen, Rucksäcke, 366 Schlüssel und 350 Brillen verzeichnete das Wiesn-Fundbüro allein im vergangenen Jahr.

Beachtlich auch die Zahlen für Speis’ und Trank: 7,1 Millionen Maß flossen 2010 durstige Kehlen hinunter. Zum Vergleich: 1980 zapften die Schankkellner 38000 Hektoliter Gerstensaft in die Krüge, auf der Jubiläumswiesn 2010 waren es 71000 Hektoliter. Dazu ließen sich die Besucher 505901 Brathendl und 69293 Schweinshaxen schmecken, auf den Spießen drehten sich insgesamt 119Ochsen.

Auf der Wiesn dabei sein wollten heuer 1459 Betriebe, zugelassen wurden 617. Insgesamt sind 14000 Menschen auf der Wiesn beschäftigt, davon 8000 fest Angestellte.

Nach aktuellen Berechnungen des Tourismusamts beträgt der Wirtschaftswert des Oktoberfests rund eine Milliarde Euro. Die rund 6,4 Millionen Festbesucher geben insgesamt etwa 390 Millionen Euro (pro Person durchschnittlich 61 Euro) auf dem Oktoberfest direkt aus.

Die auswärtigen Besucher lassen für Verpflegung, Einkäufe, Taxifahrten oder die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel weitere rund 250 Millionen Euro in der Stadt.

 

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