Ober- gegen Niederbayern EHC Red Bull München: Brisante Kraftprobe gegen Straubing

Münchens Trainer Don Jackson (r) spricht mit seinen Spielern. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Im letzten Heimspiel der Hauptrunde trifft der EHC Red Bull München auf das Straubinger Überraschungsteam.

 

München - Es ist ein Derby, sogar eines, das die Gemüter zuletzt ordentlich erhitzte: EHC Red Bull München gegen die Straubing Tigers, Ober- gegen Niederbayern, Großstadt gegen Kleinstadt, Meister-Kandidat gegen Low-Budget-Team. Ein Duell, das genug Brisanz bietet, ein Duell der Gegensätze. Die Frage ist, ob beide Teams ihre zuletzt gepflegte Rivalität im letzten Hauptrunden-Heimspiel des EHC (Freitag um 19.30 Uhr /Magenta Sport und Sport1) hinten anstellen werden.

Sowohl die Red Bulls als auch die Gäste aus Straubing sind schließlich nicht mehr von den ersten vier Plätzen zu verdrängen, haben ihr Heimrecht im Playoff-Viertelfinale (ab 18. März) somit sicher. Der EHC als feststehender Erster der Hauptrunde hat sich sogar das dauerhafte Heimrecht in der Meisterrunde geschnappt. Doch während die Münchner dort oben erwartet wurden, hätten den Straubingern wohl die wenigsten Fans vor der Saison einen Top-4-Platz zugetraut. "Sie waren vor der Saison eine kleine Wundertüte, haben dann aber ihre Stärken gezeigt", sagte EHC-Kapitän Patrick Hager der AZ über den aktuellen Dritten.

Brisante Kraftprobe für beide Teams

Das nach einem vermeintlichen Versprecher von EHC-Stadionsprecher Stefan Schneider als "Straubingen" verschriene Kleinstadt-Team ist die Überraschung der Hauptrunde. Im November gelang gegen München sogar ein 5:1-Sieg. Die beiden anderen Partien gingen dafür knapp an den EHC.

Nach zuletzt wenig berauschenden Auftritten beider Mannschaften wartet am Freitagabend eine brisante Kraftprobe. Einerseits geht es darum, keine Verletzungen zu riskieren. Doch auch die ein oder andere Duftmarke ist zu erwarten – man könnte sich schließlich nochmal wiedersehen. "52 Spiele sind sehr aussagekräftig", meinte Hager über die starke Hauptrunde der Straubinger: "Wenn sie da oben stehen, können sie auch in den Playoffs weit kommen." Vielleicht gibt es am Ende ja ein Finale der Gegensätze.


Im Heimspiel gegen Straubing wird pro verkauftes Ticket ein Euro sowie der gesamte Erlös der Spieltagsverlosung an die Stiftung Wings for Life gespendet. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, eine Heilmethode für Querschnittslähmung zu finden.

 

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