OB Reiter nicht auf Platz eins So beliebt sind Münchner Politiker und ihre Entscheidungen

, aktualisiert am 07.11.2016 - 14:01 Uhr
Die Münchner kennen und schätzen ihren Oberbürgermeister Reiter Foto: anf

Mehr als zwei Drittel der Münchnerinnen und Münchner sind mit der Politik von OB Reiter zufrieden. Er gehört auch zu den bekanntesten und beliebtesten Entscheidungsträgern in der Landeshauptstadt.

 

München - Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Presse- und Informationsamtes zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Münchner Bürgerinnen und Bürger mit den politischen Entscheidungen im Rathaus zufrieden sind. Oberbürgermeister Reiter (SPD) gehört dabei sowohl zu den bekanntesten als auch zu den beliebtesten Gesichtern der Stadt.

Reiter ist und bleibt beliebt

Reiters Entscheidungen sind dabei vor allem bei SPD- und Grünen-Wählern beliebt, aber auch bei den CSU-Anhänger gibt es breite Zustimmung (ca. 2/3 der Stimmen). Generell wird die Rathauspolitik von einem Großteil der Münchner positiv bewertet. Besonders gut bewertet wurden beispielsweise die Bürgerfreundlichkeit, die Gesundheits- und Krankenhausversorgung und das Schulangebot der Stadt. Kritischer zeigen sich die Münchner bei der Planungspolitik und dem Thema Wohnungsbau/-förderung.

Nicht nur Reiters Politik ist beliebt, auch er selbst ist bei den Bürgern oft und gern gesehen: Die Münchner wählten ihn zum bekanntesten Rathauspolitiker (ca. 85%), er liegt damit vor seinem Stellvertreter Josef Schmid von der CSU (65%) und der SPD-Politikerin Christine Strobl (49%). Was die Beliebtheitswerte angeht, liegt nur Gülseren Demirel (ca. 89 %), die Fraktionsvorsitzende der Grünen, vor Dieter Reiter (83,4 %), der damit dennoch die beiden anderen Münchner Bürgermeister überflügelt. Weder Schmid noch Strobl kommen über die Marke von 80% der Sympathiewerte.

Nur zwei Stadträte bekommen bei der Umfrage negative Werte: CSU-Fraktionschef Hans Podiuk (fast 54% finden ihn unsympathisch) und der FDP-Politiker Michael Mattar (55%).

Die Aussagen der Anhänger anderer Parteien konnten in der Untersuchung nicht beachtet werden, da zu Wenige an der Befragung teilgenommen haben. Ob dies daran liegt, dass es sie in München nicht gibt oder sie sich der Umfrage verweigert haben, bleibt offen.

 

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