Nur noch eine Ruine München-Schwabing: Das Johanneskolleg wird abgerissen

Das war einmal ein Studentenheim: der Rest des Johanneskollegs in Schwabing. Foto: Marcus Müller

Das Johanneskolleg in Schwabing ist nur noch eine Ruine, der Abriss des soliden Gebäudes bereits weit vorangeschritten.

 

München - Wer erinnert sich noch daran? An den Protest der Studenten? An die "Rettet das JoKo"-Plakate am Haus in der Hiltenspergerstraße in Schwabing? Vor vier Jahren war das, auch die AZ hatte damals berichtet.

Bau von 52 Wohnungen bis 2021 geplant

Jetzt ist das Johanneskolleg, das internationale katholische Studentenwohnheim, 1963 vom damaligen Ludwigs-Missionsverein gegründet und nach Papst Johannes XXIII. benannt, endgültig Geschichte. Der Abriss des soliden Gebäudes ist bereits weit vorangeschritten. Nur noch ein schmale Scheibe des Stahlbeton- und Ziegel-Baus steht, dann war's das.

Freilich, lange unbebaut bleibt das Grundstück an der Ecke zur Karl-Theodor-Straße nicht. Die Erzdiözese baut hier ein neues Haus samt Tiefgarage mit Wohnungen für Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Familien. Insgesamt 52 Wohnungen werden hier bis 2021 entstehen.

 

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