Notenschlüssel nicht geändert Trotz umstrittener Mathe-Aufgaben: Drittbester Abi-Schnitt seit G8

Der Mathe-Schnitt ist im Vergleich zu den Vorfahren etwas schlechter geworden. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wochenlang hat es Diskussionen um das umstrittene Mathe-Abitur gegeben – das bayerische Kultusministerium änderte den Notenschlüssel allerdings nicht. Jetzt sind die vorläufigen Ergebnisse da: Bayerns Schüler haben den drittbesten Schnitt seit Einführung des achtjährigen Gymnasiums.

 

München - Trotz der umstrittenen Matheaufgaben haben die bayerischen Abiturienten heuer den drittbesten Schnitt seit Einführung des achtjährigen Gymnasiums im Jahr 2011 erreicht.

"Der vorläufige Landesdurchschnitt des diesjährigen Abiturs liegt bei 2,29", teilte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Dienstag in München mit. In Mathematik hingegen sei das Ergebnis etwas schlechter ausgefallen als in den Vorjahren – in diesem Fach erreichten die bayerischen Schüler im Schnitt nur die Note 3,26. Allerdings waren die Noten im zweiten verbindlichen Prüfungsfach Deutsch mit 3,03 auch nicht grundlegend besser.

Zu schweres Mathe-Abi? Petitionen gestartet

Nach den Prüfungen hatte es heftige Beschwerden gegeben, weil die Mathe-Aufgaben in diesem Jahr angeblich zu schwer gewesen seien. Schüler in zwölf Bundesländern starteten aus Protest Petitionen im Internet.

Das Saarland, Bremen und Hamburg veränderten daraufhin den Bewertungsschlüssel. Im Freistaat bemängelten zwar ebenfalls Zehntausende vor allem die Textlastigkeit und die Anzahl der Unteraufgaben. Doch das Kultusministerium bewertete den Test nach eingehender Prüfung als zwar "durchaus ambitioniert, aber insgesamt angemessen" und änderte den Notenschlüssel nicht.

 

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