Noch gibt es eine Vorsitzende Markus Ferber soll neuer Chef der Hanns-Seidel-Stiftung werden

Clemens Hagen.
Die AZ weiß: Markus Ferber soll neuer Vorsitzender der Seidel-Stiftung werden. Foto: dpa

Wie der Europaabgeordnete Markus Ferber (CSU) der AZ am Sonntag bestätigte, gab es bereits vergangenen Donnerstag eine Vorstandssitzung seiner Partei, bei der es unter anderem um die Zukunft der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung ging.

 

München - Der 54-jährige Schwabe Ferber, so heißt es, werde mittelfristig den Stiftungsvorsitz von der ehemaligen Staatsministerin Ursula Männle (74, CSU) übernehmen.

Ferber: "Das ist ein hochinteressantes Ehrenamt, bei dem man thematisch über den Tellerrand hinausschauen kann und muss. Für Bayern werden internationale Kontakte immer wichtiger." Ferber sitzt seit 1994 für die CSU im Europaparlament in Straßburg, war von 1999 bis 2014 auch Vorsitzender der CSU-Europagruppe und gilt international als bestens verdrahtet.

Hanns-Seidel-Stiftung: Noch ist Ursula Männle Vorsitzende

"Allerdings", so schränkt Ferber ein, "gibt es mit Frau Männle bereits eine für vier Jahre gewählte Stiftungsvorsitzende." Männle müsste zurücktreten und den Platz für Ferber räumen, was angeblich Ende dieses, Anfang nächsten Jahres passieren könnte. Ferber weiter: "Eine Kampfkandidatur gab es meines Wissens bei der Hanns-Seidel-Stiftung noch nie."

Die Stiftung ist in über 60 Ländern mit rund 100 Projekten in der internationalen Zusammenarbeit tätig. Sie beschäftigt 277 Mitarbeiter. Zur Stiftung gehört das Bildungszentrum Kloster Banz.

 

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