Neues Lokal an der Oper Anoki in München: Diese zwei Hürden lohnt es sich zu nehmen

Der Schwerpunkt liegt auf japanischer Küche, es gibt aber auch vietnamesische Gerichte im Anoki im Palais an der Oper. Foto: Anoki

Das Anoki in der Maximilianstraße macht ganz schön was her - doch wie kommt man eigentlich rein?

 

Wer sich zwei Wochen nach der Eröffnung das neue Lokal Anoki an der Oper anschauen will, hat zwei Hürden zu nehmen.

1. Der Name. Dort, wo zuvor das Kuffler-Konzept leider nicht aufgehen wollte, ist jetzt das Anoki von Hieu Tran drinnen. Nicht Mandoki, Monoki oder Irgendwas-toki. Ganz einfach: Anoki (wird gesprochen, wie es sich schreibt).

2. Die Glastüren mit den Holzverzierungen am Eingang haben weder Klinken noch Griffe, sind aber trotzdem KEINE Schiebetüren. Menschen warten davor verzweifelt (oder minutenlang wild gestikulierend) darauf, dass sie sich wie Schiebetüren durch Bewegungen öffnen lassen, doch das tun sie nicht. Niemals. Top-Tipp: feste drücken!

Kellner im Anoki machen Kniebeuge

Wer es dann reingeschafft hat, staunt: Der Laden ist stimmungsvoll eingerichtet – und knallvoll. Offenbar sind viele Münchner sehr neugierig, was das Anoki kann.

Es ist auf jeden Fall zum Niederknien. Die überfreundlichen Kellner machen vor den Gästen eine Kniebeuge, was zunächst verwirrend sein kann. Umso härter ist der Bruch in der benachbarten Bar, wo der Barkeeper nach (!) Hinstellen der Getränke mitteilt, dass die Bar in drei Minuten schließt.

Ohne das Haar in der roten Miso-Suppe suchen zu wollen: Da geht noch mehr, liebes Anoki, oder?


Maximilianstraße 2a/Hofgraben 9, täglich geöffnet, 11.30 bis 1 Uhr.

 

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