Neues Cartier-Parfüm in Schumanns Tagesbar vorgestellt Prominenter Herrenabend bei Charles Schumann

Präsentation des neuen Herrendufts von Cartier: Klicken Sie sich durch den Herrenabend der Promis in Schumanns Tagesbar. Foto: API

Im Schumann’s feiern 90 Promi-Herren den neuen Duft von Cartier – doch wie dufte ist es ohne Frauen? Wild!

München - Einen Ladys Lunch gibt es in München mittlerweile fast jede Woche – jetzt feiern die Männer dagegen an. Abends, ganz exklusiv unter sich, auf Einladung der Luxus-Marke Cartier. Wo? Klar: Im Testosteron-Tempel Schumann’s. In der Tagesbar treffen sich an diesem Montagabend 90 Männer, schlürfen noch mehr Drinks – und ich darf als einzige Frau Mäuschen spielen.

In der Luft mischen sich zig herbe Düfte mit dem neuen Cartier-Parfum „Déclaration d’un soir“, das vorgestellt wird. Auch eine Männer-Party braucht schließlich einen Anlass. Auf der Terrasse ist ein schwarzer Teppich ausgerollt, die ersten Herren ziehen an ihren Zigarren. Die Stimmung? Alles andere als on the rocks. Die Überraschung? Keiner trinkt Bier. „Auch wir Männer mögen Rosé-Champagner und dürfen den ungehemmt trinken“, erklärt Groß-Gastronom Rudi Kull (duftet nach Aramis).

Dann taucht Charles Schumann, Coolness auf zwei Beinen, auf. Aus den Noten des neuen Herrenduftes hat er drei verschiedene Gin-Drinks gemixt. Er selbst trinkt lieber Espresso, verteilt sein legendäres Roastbeef und sagt geschüttelt, nicht gerührt: „Heute ist kein guter Tag.“ Damit meint einer wie Charles Schumann freilich: Heute ist ein guter Tag. Und tatsächlich – er herzt viele Gäste, wirbelt herum, ist Mr. Charming. „Am Montag haben wir mit dem Schumann’s 30. Jubiläum“, erzählt er. „Mensch, das ist schon irre, oder? Die Zeit fliegt.“

Genauso wie an diesem Abend. Es wird dunkel, kein Mann denkt ans Gehen. Im Gegenteil: Die Stimmung wird immer entspannter, lockerer. Auch männlicher? Stylebop-Boss Mario Eimuth meint: „So ein Abend unter Männern ist schon anders, als wenn Frauen da wären. Es hat so etwas von einem Junggesellenabschied. Es ist halt wild.“

Ein Wilder, zumindest am Herd, kommt auch noch: DFB-Koch Holger Stromberg (riecht nach D & G) berichtet, wie „bitter“ auch für ihn die EM-Niederlage von Jogis Jungs gegen Italien war: „Über die Trauer hilft kein Gericht der Erde hinweg. Appetit hatte nach dem Spiel eh niemand.“

Die Kellner kommen mit dem Nachschenken kaum nach, am Schluss sind alle miteinander per Du und mögen sich. Wie bei einem Ladys Lunch – und doch anders.

 

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