Neuer wieder da Sven Ulreich - zurück aus dem Rampenlicht

Trotz überzeugender Leistungen muss sich Sven Ulreich wieder hinten anstellen. Foto: imago/MIS

Sven Ulreich glänzt gegen Leverkusen einmal mehr als Vertreter von Manuel Neuer. Dessen Comeback ist für die Partie gegen Werder Bremen geplant - dann wird Ulreich wieder in die zweite Reihe versetzt. 

 

München - Dass die Bayern beim 3:1 gegen Leverkusen keinen Fehlstart hinlegten, hatten sie vor allem ihm zu verdanken: Sven Ulreich. Der Torhüter machte etliche hochkarätige Torchancen der Gäste zunichte. 19 Torschüsse musste er abwehren, während Bayern lediglich 13 abgab.

Der 29-jährige Vertreter von Manuel Neuer stand im Rampenlicht – und zwar mehr als ihm lieb war. "Ich war mit Sicherheit sauer. Man wünscht sich natürlich, dass nicht so viel auf das Tor kommt", sagte er und hatte "zu große Räume" in der Defensive als Ursache dafür ausgemacht.

Anschauungsunterricht bei Manuel Neuer

Ulreich zeigte aber erneut, dass auf ihn Verlass ist. Das hatte er schon in der Vorbereitung und dem Sieg der Bayern im Supercup (5:4 i. E.) gegen Dortmund bewiesen. "Wenn man einen Rhythmus aufbauen kann, ist das natürlich etwas anderes als nur mal ein Spiel zwischendurch zu machen", sagte Ulreich, "aber ich wusste von Anfang an, dass Manuel wieder zurückkommt. Ich freue mich, dass ich in so gut wie möglich vertreten konnte." 

Neuers Rückkehr sei für das Bremenspiel am Samstag (ab 15:30 Uhr im AZ-Liveticker) fest eingeplant. Für Ulreich geht es dann aus dem Rampenlicht zurück in die Ersatzrolle. "Ich weiß, was ich am FC Bayern habe", sagte Ulreich, "auch wenn ich hier weniger spiele." 

Dennoch sei er "daran gewachsen, ein besser Torwart geworden", erklärte er: "Das Mitspielen wird hier zum Beispiel mehr gefördert. Ich habe viel von Manu gelernt." Ab Samstag gibt es wieder Anschauungsunterricht. 

 

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