Neuer Ermittlungsansatz Getöteter Radler: Polizei bittet um Fotos und Videos

Die Polizei hat Fotos vom Gesuchten veröffentlicht. Die Bilder stammen aus einer Überwachungskamera in der Nähe des Unfallorts. Foto: Petra Schramek, Polizei, AZ-Montage

Nach dem tödlichen Fahrrad-Unfall in der Au geht die Suche nach dem flüchtigen Radler weiter. Die Polizei bittet nun um Videos und Fotos – und hat dafür eine eigene Plattform eingerichtet.

 

München - Rund zweieinhalb Wochen sind seit dem schweren Fahrrad-Unfall in der Hochstraße vergangen, noch immer hat die Polizei keine heiße Spur.

Die Ermittler versuchen es nun mit einem weiteren Fahndungsansatz und bitten die Bevölkerung um konkrete Foto-, Video- oder Audiohinweise. Wer am 17. Mai, zwischen 17.30 Uhr und 18.15 Uhr, Aufnahmen vom Unfallort in der Hochstraße 11 und der näheren Umgebung oder vom flüchtigen Radler gemacht hat, soll diese der Polizei auf einer eigens dafür eingerichteten Plattform zur Verfügung stellen.

Tödlicher Fahrrad-Unfall in München

An besagtem Tag starb ein 37-jähriger Radler nach einem Unfall in der Hochstraße. Zeugen zufolge soll ein anderer Radfahrer mit ihm zuvor in Streit geraten sein und ihn dann geschubst haben. Nach dem Vorfall flüchtete der Unbekannte vom Unfallort, die Fahndung - auch mithilfe von Kameraaufnahmen - war bislang erfolglos. Der Tote hinterlässt seine Frau, die in wenigen Wochen Zwillinge erwartet.

 

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