Neue Staffel auf RTL Das Jenke-Experiment "Drogen": Eine Woche lang kiffen

Wie ist es, durchgehend breit zu sein? RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff wird für RTL zum Cannabis-Dauerkonsument. Foto: AZ/RTL

Das Jenke-Experiment geht in die nächste Runde. In der ersten Folge raucht Jenke von Wilmsdorff eine Woche lang Marihuana und testet die Wirkung der Droge.

 

Köln – Ein Jahr nach der erfolgreich gelaufenen ersten Staffel des „Jenke-Experiments“ ist RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff wieder bereit für neue Selbstversuche. Nur wer es selbst fühlt, versteht andere – auch in den vier neuen Folgen bleibt der 48-Jährige seinem Credo treu und setzt sich auf seine ganz eigene Art und Weise mit den Themen Drogenkonsum, körperliche Behinderungen und Tod auseinander. Anregungen dazu hatte Jenke von Wilmsdorff auf seiner Facebookseite bekommen. Dort hatte er seine Fans eingeladen, Themen für neue Experimente vorzuschlagen.

Zuletzt hatte Jenke von Wilmsdorff im vergangenen Frühjahr in vier Primetime-Folgen in dem Doku-Format „Das Jenke-Experiment“ Selbstversuche unternommen. Egal, ob in der Rolle als Alkoholabhängiger, als Obdachloser, als alter Mann oder als Frau – Jenke von Wilmsdorff kam beim TV-Publikum sehr gut an: So sahen 4,25 Millionen Zuschauer das Jenke-Experiment zum Thema Alkohol, der Marktanteil bei den 14 bis 59-Jährigen lag bei starken 17,3 Prozent.

Im ersten „Jenke Experiment“ am Montag, 17. März, dreht sich im wahrsten Sinne alles rund um Cannabis, besser bekannt als Marihuana. Jenke von Wilmsdorff will im Zuge der kontroversen Diskussion um das Suchtpotenzial, die Heilwirkung und eine mögliche Legalisierung zunächst wissen, wie das Rauschmittel wirkt.

„Meine letzten Kiff-Erlebnisse hatte ich mit 16, 17 Jahren. Ich habe damals sehr schnell gemerkt, dass das für mich keine Droge ist. Daran hat sich nichts geändert.“ Auf dieser Basis zieht er für fünf Tage in eine zu einem Coffee-Shop gehörende Wohnung im niederländischen Harlem und konsumiert, was der Laden so hergibt. Stetig steigert er die tägliche Dosis, am letzten Tag konsumiert er sechs Joints.

Auch andere Darreichungsformen wie Bong, Pfeife, Kuchen oder Schokolade probiert der RTL-Reporter aus, doch die Wirkung ist ähnlich ernüchternd wie schon zu Jugendzeiten: „Von einem intensiven Lach-Flash mal abgesehen, verbrachte ich die Tage, von einem Nebel umhüllt, als stiller Beobachter. Was bestimmt auch der enormen Menge geschuldet war, die ich täglich konsumierte."

Doch auch wenn er selbst nicht auf Marihuana anspricht, so weiß er doch, dass bis zu vier Millionen Bundesbürger mehr oder weniger regelmäßig kiffen. Worin also liegt der Reiz an der Droge, wo kann sie sogar heilen oder wenigsten Beschwerden lindern? Um Antworten auf diese und andere Fragen zu bekommen, besucht Jenke von Wilmsdorff eine Suchtklinik, spricht mit Konsumenten und mit Krebspatienten, die dank Marihuana weniger leiden müssen.

Weitere Stationen der Drogen-Reportage sind eine Kontrolle der Drogenpolizei vor einer deutschen Großraumdisco und Begegnungen mit Kiffern und Cannabis-Produzenten im amerikanischen Bundesstaat Colorado, wo der Erwerb kleinerer Mengen seit Anfang 2014 legal ist.

Eine klare Antwort auf die Frage, ob eine Cannabis-Legalisierung hierzulande in absehbarer Zeit denkbar ist, bekommt der RTL-Reporter von der neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Alkohol ist zwar ein legales Suchtmittel, hier versuche ich als Drogen- und Suchtbeauftragte auch massiv auf die Bremse zu treten. Auf der anderen Seite kann ich dann nicht bei Cannabis und anderen illegalen Drogen massiv aufs Gaspedal treten. Die Auswirkungen können so massiv gesundheitsgefährdend sein, dass alles andere mit mir nicht zu machen ist und auch nicht mit der Bundesregierung.“

Die erste Folge der zweiten Staffel von "Das Jenke-Experiment" läuft am 17.3.2014 um 20.15 Uhr auf RTL.

8 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading