Nahm 2020 an Let's Dance teil Steffi Jones privat: Ehemalige Bundestrainerin liebt Unternehmerin

Steffi Jones nahm 2020 an der RTL-Show "Let's Dance" teil. Foto: Uwe Anspach/dpa

Mit dem Ball tanzen? Kein Problem! Balltanz? Das wollte Steffi Jones (47) noch lernen. Die Ex-Fußballerin tauschte bei der RTL-Show "Let's Dance" die Fußball- gegen Tanzschuhe ein, flog aber schon als Erste raus. Doch warum hörte sie eigentlich als Bundestrainerin auf? Und wie tickt sie privat? 

 

Schon als Kind stand Steffi Jones auf dem Fußballplatz. Zunächst spielte sie zehn Jahre in der männlichen Jugendmannschaft des SV Bonames in Frankfurt, später in der Frauenmannschaft der SG Praunheim. Ab 1991 wurde Jones als "Wechselkönigin der Bundesliga" bekannt, da sie fast jedes Jahr bei einem anderen Verein spielte. Die meiste Zeit verbrachte sie beim 1. FFC Frankfurt: Mit kurzer Pause in Washington war die Verteidigerin von 2000 bis 2007 Teil des Frankfurter Frauenkaders.

Steffi Jones: Erfolgreiche Fußballkarriere

Steffi Jones blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück: Mit ihren Vereinen wurde sie sechs Mal Deutsche Meisterin, drei Mal DFB-Pokalsiegerin, zwei Mal "UEFA Women's Cup"-Siegerin und in ihrer kurzen Zeit bei Washington Freedom im Jahr 2003 sogar US-Meisterin.

In ihrer Zeit bei der Frauen-Nationalmannschaft, in der sie von 1993 bis 2007 über 100 Spiele absolvierte, holte sie einen WM-Titel, drei EM-Titel sowie zwei olympische Bronzemedaillen.

Steffi Jones als Bundestrainerin

Im Jahr 2007 beendete Jones ihre Fußballkarriere. Doch komplett zurückzog sich die Powerfrau keineswegs: Im November desselben Jahres berief der DFB Steffi Jones zur Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauen-WM 2011. Im Anschluss wurde sie zur Direktorin für Frauen-, Mädchen- und Schulfußball ernannt.

Ab August 2015 arbeitete Jones als Co-Trainerin der Nationalmannschaft unter Silvia Neid – und wurde kurzerhand zu ihrer Nachfolgerin ernannt, als diese 2016 ihre Karriere beendete. Ihre Zeit als Trainerin war jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

Nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM 2017 belegte die DFB-Elf beim SheBelieves Cup den letzten Platz. Daraufhin wurde Steffi Jones vom DFB mit sofortiger Wirkung entlassen. "Für mich fühlte es sich so an, als ob alle froh waren, dass ich versage", erklärte Jones letztes Jahr in der "Welt".

Steffi Jones hatte eine schwere Kindheit in Frankfurt

Jones hatte keine einfache Kindheit: Ihr US-amerikanischer Vater verließ die Familie, als Steffi drei Jahre alt war. Ihre Kindheit verbrachte sie im Frankfurter Problembezirk Bonames, wo sie als junges Mädchen mit dunkler Haut Mobbing und Rassismus ausgesetzt war.

Doch statt auszubrechen, steckte Steffi Jones ihre Energie in den Fußball. Mit dem Sport lenkte sie sich auch ab, als ihr jüngerer Bruder Frank 2006 als Soldat für die USA im Irak stationiert war. Keine einfache Zeit für die Familie: Ihr Bruder verlor bei einem Bombenanschlag beide Beine.

Steffi Jones ist lesbisch und mit Frau Nicole verheiratet

Seit 2012 ist Steffi Jones mit der Unternehmerin Nicole Parma (50) liiert, im Juni 2014 heiratete das Paar. Die beiden waren vorher enge Freunde, wollten sich gegenseitig mit Männern verkuppeln und verliebten sich dabei.

Kinder hat das Paar bisher nicht, dafür aber vier Hunde. "Die sind zwar kein Kinderersatz für uns, aber sie tun der ganzen Familie gut", verriet Steffi Jones gegenüber "Bunte".

Steffi Jones als Kandidatin bei "Let's Dance"

2020 war Steffi Jones als Teilnehmerin bei der RTL-Show "Let's Dance" zu sehen. RTL erzählt sie, dass sie während der Hochzeitsvorbereitungen bereits ein paar Tanzstunden genommen habe, aber da noch deutlich mehr drin sei. Jury und Zuschauern reichte die erste Perfomance am 28. Februar allerdings nicht. Steffi Jones musste als erster Promi "Let's Dance" 2020 verlassen.

 

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