Nächste Löwen-Niederlage Gegen Fürth: Keine Punkte im Abstiegskampf

Nach 105 Sekunden schon gerieten die Löwen in Rückstand. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Die Löwen haben erneut einen Befreiungsschlag verpasst und stecken weiter tief im Abstiegskampf.

 

München - Zum Auftakt des 29. Spieltags verloren die "Löwen" am Freitagabend mit 0:1 (0:1) im bayerischen Duell gegen Greuther Fürth.

Die Löwen (25 Punkte) trennt nur ein Zähler vom SC Paderborn und einem direkten Abstiegsplatz. Fürth (40) liegt als Achter im gesicherten Mittelfeld und wird die Saison ohne Abstiegssorgen beenden.

"Fakt ist, dass wir ein vernünftiges Spiel gemacht haben. Dass wir kein Tor erzielt haben, ist schade für die Mannschaft", sagte Möhlmann bei Sky. Fürth-Coach Stefan Ruthenbeck war trotz des Siegs unzufrieden: "Das war heute definitiv nichts. Das war nicht der Fußball, den wir uns vorstellen."

1860 legte einen Fehlstart hin und geriet bereits in der zweiten Minute in Rückstand, als Robert Zulj einen Konter der Franken wuchtig per Kopf abschloss. Vor 18.300 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena präsentierte sich 1860 auch im Anschluss verunsichert, vor allem über die linke Seite kamen die Gäste immer wieder zu gefährlichen Offensivaktionen. Erst nach rund einer halben Stunde stabilisierte sich München und kam durch Angreifer Sascha Mölders zu mehreren Torchancen.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Die Möhlmann-Elf verlagerte das Spiel in die gegnerische Hälfte, fand aber zu selten die nötigen Räume und blieb vor dem Tor zu harmlos. Fürth ließ derweil viele der guten Ansätze aus der Anfangsphase vermissen und beschränkte sich aufs Kontern.

Beste Spieler der Löwen waren Michael Liendl und Mölders, Fürth hatte in Torhüter Sebastian Mielitz und Marco Caligiuri seine auffälligsten Akteure.

Das entscheidende Tor für die fränkischen Gäste erzielte vor 18 300 Zuschauern in der Münchner Arena Robert Zulj bereits in der 2. Minute. Trotz des vierten sieglosen Spiels in Serie bleibt 1860 auf Relegationsrang 16, weil auch der direkte Konkurrent SC Paderborn ein weiteres Mal verlor.

Fürth sprang mit dem Auswärtssieg in die obere Tabellenhälfte.

 

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