Nach Wechsel des Ex-Löwen zum 1. FC Saarbrücken Bierofka-Anruf: Gorenzel bezichtigt Perdedaj der Lüge

Einst ein Löwe, nun konnte man sich nicht einigen und pflegt unterschiedliche Ansichten über die Intensität der Bemühungen um seine Rückkehr: Fanol Perdedaj. Foto: sampics /Augenklick

Ex-Löwe Fanol Perdedaj ist am letzten Tag der Winter-Transferperiode zum 1, FC Saarbrücken gewechselt und hatte seine Absage an den TSV 1860 damit begründet, dass sich nur Trainer Daniel Bierofka um ihn bemüht hätte. Dem hat Sportchef Günther Gorenzel nun vehement widersprochen.

Oliva Nova - Daniel Bierofka hätte nach Michael Görlitz gerne noch einen zweiten Winter-Neulöwen in seine Mannschaft geholt. Das Subjekt der Begierde: Fanol Perdedaj. Der defensive Mittelfeldspieler verhandelte auch mit den Sechzgern - und entschied sich letzten Endes kurz vor knapp für den 1. FC Saabrücken.

Gorenzel: Perdedajs Aussage "entspricht nicht der Realität"

Die ausbleibende Rückkehr begründete der 26-Jährige unter anderem damit, dass sich die Giesinger weniger um ihn bemüht hätten und sich nur Bierofka telefonisch bei ihm gemeldet habe, um ihn von einer Rückkehr zu überzeugen.

Sportchef Günther Gorenzel sieht's gänzlich anders: Der 46-Jährige erklärte im Trainingslager der Sechzger in Oliva Nova, dass sich die Löwen "intensivst" um Perdedaj bemüht hätten: "So, wie er sich geäußert hat, entspricht das nicht der Realität."

Perdedaj und TSV 1860 - aus finanziellen Gründen keine wahre Liebe?

Klare Kante gegen den ehemaligen Sechzger, dessen Berater man auch mitgeteilt hätte, dass man von Perdedajs Worten, laut Gorenzel somit eine Falschaussage, nicht begeistert sei und sich gegen "so etwas zur Wehr setzen" werde.

Die Tatsache, dass sich Perdedaj für einen anderen Verein entschieden habe, sei "absolut legitim" Falsch sei auch die Behauptung, dass es nicht daran gescheitert sei, dass 1860 "ein paar tausend Euro nicht zahlen konnte." Gorenzel dazu: "Ein Transfer muss immer sportlich und wirtschaftlich zusammenpassen." Bei Perdedaj habe man wohl nicht mehr bezahlen wollen.

 

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