Nach Skandal-Interview Darf Prinz Andrew trotzdem Weihnachten mit der Queen feiern?

Darf Prinz Andrew nach dem Skandal-Interview Weihnachten mit der Queen verbringen? Foto: imago/PPE

Nach dem peinlichen Interview der letzten Woche musste Prinz Andrew vorerst seine royalen Aufgaben niederlegen. Dann wurde von der Queen seine Party zum 60. Geburtstag gestrichen. Darf der Skandal-Prinz jetzt auch Weihnachten nicht mit seiner Familie verbringen?

 

Ein "annus horribilis" für die Queen (93): Selten wurde das britische Königshaus von einem so großen Skandal erschüttert. Prinz Andrew (59), der zweitälteste Sohn der Queen, soll in den Missbrauchsring des verstorbenen Milliardärs Jeffrey Epstein (✝66) verwickelt sein. Ihm wird vorgeworfen, Sex mit Minderjährigen gehabt zu haben. Andrew streitet die Vorwürfe ab, in einem BBC-Interview vergangene Woche redete er sich um Kopf und Kragen

Ein Interview mit Nachwirkungen: Der Prinz musste seine offiziellen Aufgaben als Mitglied der Königsfamilie niederlegen, sein Büro im Buckingham Palace aufgeben und die Queen machte ihm einen Strich durch die Party-Planung zu seinem 60. Geburtstag. In Anbetracht dessen wird das gemeinsame Weihnachtsfest für alle Beteiligten wohl auch nicht das harmonischste. Doch Queen Elizabeth II. besteht auf ihren Traditionen und würde laut der Zeitung "The Mirror" niemals ein Familienmitglied von den traditionellen Feierlichkeiten auf Schloss Sandringham ausladen.

Prinz Andrew: Charles kann ihm nicht vergeben

Doch auch wenn die Queen ihren Sohn nicht auslädt, nicht jeder dürfte mit ihrer Entscheidung einverstanden sein. Prinz Charles (71) etwa, der weißglühend vor Wut über das Benehmen seines Bruders sein soll. 

Der Thronfolger soll schon länger darüber nachdenken, die Anzahl der Familienmitglieder mit offiziellen Aufgaben und royalen Titeln zu verringern, sobald er die Macht dazu hat. Andrews Skandal sollte ihm diese Entscheidung in der Zukunft wahrscheinlich etwas einfacher machen. Und auch Sohn Prinz William (37) würde ihn in seiner Entscheidung unterstützen: Auch er soll nach dem TV-Interview auf Andrew wütend sein.

 

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