Nach Razzia in München Herrmann will Aktion gegen mutmaßliche Terroristen nicht bewerten

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) möchte die Razzien nicht bewerten. (Archivbild) Foto: dpa

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) überlässt die Bewertung der Polizei-Aktion gegen mutmaßliche islamistische Terroristen der Bundesanwaltschaft.

 

Hohenbrunn - „Über die Ergebnisse können wir im Moment noch nichts Näheres sagen“, sagte Herrmann am Dienstag in Hohenbrunn bei München.

Der Generalbundesanwalt habe „seit einer Weile ein großes Ermittlungsverfahren geführt“. In dessen Auftrag seien das Bundeskriminalamt (BKA) sowie die Polizei in Bayern und Baden-Württemberg tätig geworden. Zu diesem Zweck habe es am frühen Dienstagmorgen große Durchsuchungen gegeben, sagte Herrmann. „Es geht um den Verdacht, dass einzelne Personen aus dem islamistischen Bereich Anschläge geplant haben könnten.“

Berichte, wonach es bei der Aktion keine Festnahmen gegeben habe, wollte Herrmann nicht kommentieren. „Das will ich dem Generalbundesanwalt und dem BKA überlassen, darüber Auskunft zu geben.“ In Bayern hatte es laut Landeskriminalamt Durchsuchungen in München und Dachau gegeben.

 

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