Nach Pleite des TSV 1860 Sascha Mölders macht jetzt Mut: "Lassen uns nicht unterkriegen"

Traf gegen den KFC Uerdingen: Sascha Mölders. Foto: imago/foto2press

Löwen-Stürmer Sascha Mölders glaubt trotz der Niederlage gegen Tabellenführer VfL Osnabrück weiter an die Stärken des TSV 1860 - und macht mit Blick auf den KFC Uerdingen eine Kampfansage.

München - Sascha Mölders zeigte sich trotz der 1:2- Niederlage gegen den VfL Osnabrück angriffslustig: "Wir können gegen jede Mannschaft punkten und lassen uns nicht unterkriegen", sagte der 33-Jährige bei "Magenta Sport". Seine Löwen hatten dem Tabellenführer der Dritten Liga einen großen Kampf geboten. Zu diesem Zeitpunkt wusste der Angreifer freilich noch nicht, dass sich Kollege Quirin Moll im selben Spiel schwer verletzt hatte.

Doch Mölders, Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, war ohnehin im Kampfmodus. "Heute hat jeder alles rausgehauen, es ist schwierig mit zehn Mann", meinte der Angreifer. "Jetzt fahren wir nächste Woche nach Duisburg, spielen gegen Uerdingen und wollen dort punkten."

TSV 1860 nach Berzel-Notbremse in Unterzahl

Bitter: Die Sechzger mussten nach der Roten Karte gegen Aaron Berzel (57. Minute) über eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielen.

Auch Löwen-Coach Daniel Bierofka haderte nach dem Spiel mit dem Platzverweis seines Defensiv-Spielers: "Die Rote Karte von Aaron Berzel war sehr unglücklich für uns. Wir haben dann aber mit zehn Mann eine tolle Reaktion gezeigt und sind gegen den Tabellenführer nochmal zurückgekommen", sagte der Sechzig-Coach: "Bitter, wenn man dann durch ein Standardtor das 1:2 bekommt."

Mölders-Auswechslung taktische Überlegung

Bierofka bemühte dennoch optimistische Worte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr viel Herz und Leidenschaft gezeigt, da kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jetzt heißt es, Mund abputzen und zu hoffen, dass wir in Uerdingen was holen." Mit Frontmann Mölders.

Dessen Auswechslung (78.Minute) gegen den VfL war laut Bierofka eine rein taktische Überlegung: "Sascha ist sehr viel gelaufen, die Wege wurden immer länger für ihn, Owusu war da einfach frischer im Umschaltspiel. Eine Überlegung war, dass Owusu nochmal davonläuft. Mit Lacazette war dann eine zusätzliche Absicherung dahinter, der vor der Kette nochmal abräumen sollte." Deshalb musste Lautsprecher Mölders runter. Gegen Uerdingen soll der einstige Bundesliga-Profi wieder voll angreifen.

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