Nach Lahm-Verletzung Arzt an der Säbener? "Hätte auch nichts gebracht!"

Auch nach der Verletzung von Philipp Lahm sieht Matthias Sammer keinen Grund für einen Arzt an der Säbener Straße. Foto: rst, MIS

Braucht der FC Bayern einen Arzt an der Säbener Straße? Nach der schweren Verletzung von Philipp Lahm könnte der Wunsch von Trainer Pep Guardiola neue Nahrung bekommen.

 

München - Von den Kollegen getragen, per Golfkart abtransportiert und mit dem Auto durch die Stadt gefahren. Eine knappe Stunde war Philipp Lahm nach seiner Verletzung auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße bis in die Praxis von Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt unterwegs. Eventuell zu viel Zeit zwischen Verletzung und Untersuchung?

Wenn es nach Trainer Pep Guardiola ging, wäre durchgehen ein Arzt am Gelände des FC Bayern präsent. Keine langen Wege mehr sondern die Diagnose vor Ort. Doch der Traum des spanischen Trainers bleibt unerfüllt. Könnte die Verletzung von Philipp Lahm den FC Bayern nun zum umdenken bewegen?

Vertraut man Sportvorstand Matthias Sammer, wird sich dieser Wunsch nicht erfüllen. "Dazu gibt es keine neuen Überlegungen", erklärte der 47-Jährige am Mittwoch bei der Pressekonferenz des FC Bayern und ergänzte: "Selbst wenn ein Arzt vor Ort gewesen wäre, hätte es nichts gebracht."

Damit steht fest: Bayerns-Trainer Pep Guardiola muss auch in Zukunft ohne die von ihm gewünschte medizinische Betreuung vor Ort arbeiten.

 

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