Nach einer Woche Oktoberfest Wiesn-Zwischenbilanz: Die Stadt ist zufrieden

Eins der günstigeren Späße auf der Wiesn: Der Wellenflieger. Foto: Petra Schramek

3,5 Millionen Besucher zur Halbzeit – die Stadt zieht zufrieden Zwischenbilanz: „Es ist heuer eine besonders entspannte Wiesn“.

 

München - Die gleiche Zahl an Menschen, die über die Festwiese strömen, und doch ein anderes Grundgefühl als letztes Jahr: „Es ist bisher eine besonders entspannte Wiesn“, sagt Wiesnchef Dieter Reiter.

3,5 Millionen Gäste waren bisher nach Schätzung der Festleitung auf dem Oktoberfest, ebenso viele wie im Vorjahr. Damit ging zur Halbzeit der Wunsch der Festleitung vom letzten Jahr in Erfüllung, keine neuen Rekorde zu brechen.

Trotzdem verläuft das Fest besonders friedlich: Durch das schöne Wetter in der ersten Woche und die Oide Wiesn hat sich das Publikum gut verteilt, auch auf die Biergärten.

Nach einem deutlich kühleren Start in die zweite Hälfte ist für die restliche Wiesn ein laufend wärmerer Sonne-Wolken-Mix vorhergesagt.

Der Trachtentrend ist ungebrochen: Nicht nur die Einheimischen, sondern auch Japaner und Australier werfen sich in traditionelle Gewänder oder das, was sie dafür halten.

Aus den USA, aus Großbritannien, aus Kanada und der Schweiz sowie aus Russland, Afrika und aus den Arabischen Ländern kamen die Gäste, die die Geldwechselstelle in Anspruch nahmen.

Schausteller, Wirte und Marktleute sind mit der Wiesn zufrieden: Hightech-Fahrgeschäfte sind wie die gemächlicheren Karussells gut besucht. Auch die Neuheiten wie der „Sky Fall“ oder „Pirates Adventure“ kommen gut an.

Und ein Klassiker erlebt ein Revival: An den Schießbuden herrscht reges Treiben.

 

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