"Müssen flexibel bleiben" Heynckes will Rafinha nicht ziehen lassen

Bayern-Trainer Jupp Heynckes (rechts) hält große Stücke auf Abwehrspieler Rafinha. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

"Wenn Rafa die Absicht hat zu wechseln, wird er sicherlich zu mir kommen, und wir werden überlegen", erklärte Heynckes. Noch habe Bayern-Spieler Rafinha allerdings nicht mit ihm gesprochen.

 

München - Bayern-Trainer Jupp Heynckes würde den angeblich wieder einmal wechselwilligen Rafinha im Winter nur ungern aus München ziehen lassen.

"Wenn die heißen Saisonwochen kommen, müssen sie flexibel reagieren können", sagte Heynckes am Freitag mit dem Blick auf den personell nicht üppig besetzten Kader des deutschen Rekordmeisters. Heynckes schätzt die Vielseitigkeit des 32 Jahre alten Rafinha, der in der Abwehr links und rechts eingesetzt werden kann.

Der Brasilianer ist aber kein Stammspieler. Rechts hinten ist Joshua Kimmich erste Wahl, links David Alaba. Rafinhas Berater, der ehemalige Bundesligaspieler Lincoln, hatte einen Wechsel seines Klienten in dessen Heimat ins Gespräch gebracht.

Heynckes schätzt Rafinha

"Wenn Rafa die Absicht hat zu wechseln, wird er sicherlich zu mir kommen, und wir werden überlegen", erklärte Heynckes in der PK vor dem Bundesligaspiel gegen Hannover 96 (Samstag, 15:30 Uhr Sky und im AZ-Liveticker). Der Ex-Schalker Rafinha wechselte im Sommer 2011 für 5,5 Millionen Euro vom FC Genua zum FC Bayern, mit dem er neben Meistertiteln 2013 auch die Champions League gewinnen konnte.

"Er hat dem FC Bayern auch einiges zu verdanken, seine Karriere, seine Titel", sagte Heynckes. Der Bayern-Coach schätzt Rafinha als sehr professionellen Spieler. Dessen Vertrag in München läuft am Saisonende aus. Der öffentliche Vorstoß seines Beraters könnte auch als Beginn des Vertragsprokers gewertet werden.

 

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