Münchner Stadtrat "Den Williplatz verschönern!"

Das Viertel rund um den Willibaldplatz verändert sich. Foto: Google Street View (Archivbild)

Fünf Plätze in München sollen ein neues und vor allem schöneres Gesicht bekommen, teilt die SPD im Stadtrat mit. Darunter auch der Willibaldplatz.

 

Laim - „Mit unseren Anträgen und dem folgenden Beschluss schafften wir es wieder etwas für München in die Wege zu leiten“, so die stellvertretende baupolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Bettina Messinger.

„Zu einer schöneren Stadt kommt es, weil wir durch die neu zu gestaltenden Plätze den öffentlich nutzbaren Raum gemeinsam mit den Münchnerinnen und Münchnern vergrößern und verschönern.“

Drei der fünf neu zu gestaltenden Plätze beschloss der Stadtrat ohne Korrekturen. So kann das Baureferat mit dem Neugestalten des Willibaldplatzes, des St.-Pauls-Platzes und des Siegestores beginnen. Im Bereich Alto-, Ubostraße und Giglweg weicht die Stadt geringfügig vom ursprünglichen Plan ab: Das neue Gesicht beschränkt sich auf den Umgriff an der Gabelung Ubo- und Altostraße sowie der Querung über die Ubostraße vor St. Quirin. Beim fünften Platz dauert das Umsetzen etwas länger.

Der Bezirksausschuss vor Ort regte an, den Umgriff zu vergrößern. Darum soll das Kreisverwaltungsreferat jetzt klären, ob die Fahrspuren in der Lilienstraße und des U-Turns reduzierbar wären. Auch die örtliche Situation für die Radfahrerinnen und Radfahrer soll die Stadt dabei genau beleuchten. Liegen diese Ergebnisse vor, kommt es erneut zu einer Bürgerbeteiligung.

Nach diesem Verfahren beschließt der Stadtrat. Bettina Messinger, stellvertretende baupolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion: „Ich freue mich, dass wir alle gut und konstruktiv zusammengearbeitet haben.

Für die SPD-Stadtratsfraktion gilt: Geht es um das Gestalten und Verschönern von Münchens Plätzen, brauchen wir den Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort. Nur wer den Platz regelmäßig nutzt oder den Wunsch danach verspürt, kann uns nützliche Hinweise aus dem Alltag geben. Durch diesen Austausch entstehen allgemeinverträgliche Ideen.

Die öffentlichen Plätze dürfen und sollen alle nutzen, aber keiner hat sie für sich allein. So entstehen Orte der Gemeinschaft.“

 

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