Mockinjay-Star Liam Hemsworth: "Philip Seymour Hoffman war ein guter Freund"

Liam Hemsworth auf der "Tribute von Panem 3"-Premiere in Los Angeles Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Zum dritten Mal spielt Liam Hemsworth die Rolle des rebellischen Gale in der "Tribute von Panem"-Reihe. Jetzt verrät er, wie eng die Stars der Filme wirklich miteinander sind. Außerdem spricht er über den Verlust von Philip Seymour Hoffman.

 

München - Liam Hemsworth (24, "Mit Dir an meiner Seite") kehrt als Gale Hawhtorne in dem mit Spannung erwarteten dritten Film des "Tribute von Panem"-Franchises zurück. Spielte Hemsworth in den ersten beiden Teilen der Buchverfilmung von Suzanne Collins gleichnamigen Werken eine noch eher kleine Rolle, so darf der australische Hunk in "Die Tribute von Panem - Mockingjay Teil 1" endlich an der Action teilhaben.

Im Gespräch mit spot on news gab der 24-jährige Schauspieler, dessen Bruder Chris Hemsworth (31) als "Thor" in Hollywood Karriere machte, zu, dass ihm die "viele Action in diesem Film unheimlich Spaß gemacht hat." Auch, weil sich "unter uns Schauspielern über die Jahre und dank der sehr langen Drehzeiten eine echte Freundschaft untereinander entwickelt hat", so Hemsworth. Er sagt weiter: "So ein Projekt kann nicht funktionieren, wenn du dir nach kurzer Zeit schon auf die Nerven gehst."

Einige Szenen der beiden "Mockingjay"-Teile wurden auch in Berlin abgedreht. Hier am Set hatte sich Hemsworth bei einer Aktion verletzt, wie er spot on verriet. "Ich habe mir eine kleine Fraktur im Knöchel zugezogen. Es ist beim Laufen passiert. Ich bin umgeknickt. Der Fuß ist sofort angeschwollen", erinnert sich Hemsworth, der kurz nach dem Unfall ein Wochenende in einem Berliner Krankenhaus verbrachte. "Die Ärzte und die Schwestern waren super. Und ich muss mich bei den deutschen Ärzten bedanken, dass der Heilungsprozess so toll reibungslos und schnell geklappt hat", sagt er.

Hemsworth gab auch preis, dass er nicht nur zu den Stars im Film, sondern auch zu den Fans der "Tribute von Panem" zählt. "Ich liebe diese Geschichten. Ich mag diese Idee, dass du dich für etwas einsetzt, an das du wirklich glaubst. Das wurde mir schon als kleiner Jungen zu Hause in Australien von meinen Eltern so beigebracht. Umso schöner, dass ich diese Lektion jetzt im Kino mit anderen teilen darf", so der Australier, der mittlerweile seit sechs Jahren in Los Angeles lebt.

Zum Tode von Phillip Seymour Hoffman (1967-2014), der für "Die Tribute von Panem" als Spielleiter Plutarch verantwortlich und im Februar dieses Jahres an den Folgen einer Überdosis Heroin gestorben war, sagte Hemsworth: "Es ist natürlich unheimlich traurig. Er war ein guter Freund, ein toller Schauspieler und ein großartiger Mensch. Es hat alle unheimlich schockiert, als es passiert ist."

Hemsworth verriet spot on news, dass die meisten Szenen mit Hoffman schon vor dessen Tod abgedreht waren - nicht wie zum Beispiel in "Fast & Furious 7", wo die Brüder des verstorbenen Paul Walkers als sogenannte "Stand Ins" einspringen mussten.

 

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