Mit 128 km/h unterwegs München: Porschefahrer (21) nutzt Mittleren Ring als Rennstrecke

80 km/h schneller als die Polizei erlaubt und völlig uneinsichtig: Ein junger Raser ist am Wochenende auf dem Mittleren Ring gestoppt worden. Foto: picture alliance / Sven Hoppe/dpa

Ein junger Mann hat am Wochenende es mit seinem Porsche auf dem Mittleren Ring übertrieben. Mit rund 128 Stundenkilometer bretterte er über die Landshuter Allee.

 

München - Auf der Landshuter Allee ist erneut ein Raser von der Polizei erwischt worden. Erst Anfang Februar hatte eine Streife dort ein illegales Autorennen beendet. Die Kontrahenten waren mit rund 100 Stundenkilometer unterwegs. Im aktuellen Fall hat der Raser die Geschwindigkeitsübertretung sogar noch übertroffen. 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2.50 Uhr, beobachtete eine Zivilstreife einen schwarzen Porsche, der über den Ring raste. Mit einem Videomesssystem stellten die Beamten fest, was sie zuvor schon vermutet hatten: Der Fahrer war mit 128 km/h deutlich zu schnell unterwegs. Erlaubt sind in diesem Bereich 50 km/h. 

Porschefahrer (21) sieht kein Fehlverhalten

Immerhin: Zu dieser späten Stunde waren nur wenige Autos auf der Landshuter Allee unterwegs, also wurden wenigstens keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Streife hielt den Porsche an und stellte den 21-jährigen Fahrer zur Rede. Der war sich laut Polizei keiner Schuld bewusst und gab zu Protokoll, er sein nur 60 Stundenkilometer schnell gefahren.

Der junge Raser muss nun mit einer Geldbuße von 1.365 Euro, zwei Punkten im Verkehrszentralregister sowie mit einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

 

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