Meisterkampf der Bundesliga BVB-Boss Watzke versucht es gegen den FC Bayern jetzt mit Psycho-Tricks

, aktualisiert am 12.05.2019 - 16:01 Uhr
Kontrahenten in der Bundesliga: Bayern-Boss Uli Hoeneß (li.) und Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Ansage in Richtung München: Im Titelduell der Bundesliga schiebt Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dem FC Bayern den Druck zu.

 

München/Dortmund - Kampfansage aus dem Pott in Richtung Süden: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat im spannenden Meisterschaftsduell der Bundesliga dem FC Bayern den Druck zugeschoben und erklärt, dass Borussia Dortmund bei dieser neuen Ausgangslage nur noch gewinnen könne.

FC Bayern lässt Punkte liegen

Die Bayern hatten am Samstag beim starken RB Leipzig "nur" 0:0 gespielt, die Westfalen gewannen ihr Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf 3:2. Deswegen heißt es vor dem 34. und letzten Spieltag: Die Münchner liegen mit 75 Punkten zwei Zähler vor der Borussia (73), die im Falle einer Niederlage des Rekordmeisters am Samstag gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, live bei Sky und im AZ-Liveticker) und gleichzeitigem Auswärtssieg in Gladbach doch noch Meister werden kann.

"Es ist acht, neun, zehn Jahre her, dass die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag offen war. Das ist doch schön. Daran sind auch wir beteiligt", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc vergleichsweise moderat. Und Watzke?

"Ich glaube, dass wir eine tolle Saison spielen. Wir haben aktuell schon 18 Punkte mehr als letztes Jahr, 18 Punkte!", sagte der 59-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Zittersieg gegen die Fortuna: "Die zweite Bemerkung ist die, dass wir froh sind, dass wir der Bundesliga mal wieder ein Finale am letzten Spieltag bescheren können. Das hatten wir lange nicht mehr. Das tut dem deutschen Fußball insgesamt gut. Da sind wir auch ein bisschen stolz drauf."

Kampfansage des BVB an den FC Bayern

Deutlich forscher formulierte er seine Kampfansage in Richtung München: "Die dritte Bemerkung von mir: Wir werden in diesen 34. Spieltag sicherlich alles reinlegen. Ich glaube, wir haben jetzt die Situation, einen Spieltag vor Schluss, dass die Bayern alles verlieren können und wir alles gewinnen können. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen."

 

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