"Mein Weg hat super funktioniert" FC Bayern: Darum war Bayern-Star Serge Gnabry so billig

Serge Gnabry kommt in der aktuellen Saison für den FC Bayern auf neun Torbeteiligungen in neun Pflichtspieleinsätzen. Foto: imago/Sven Simon

Der FC Bayern hat Serge Gnabry im Sommer 2017 für sieben Millionen von Werder Bremen verpflichtet. Ein Medienbericht enthüllt nun Details über die vergleichsweise niedrige Ablösesumme für den Nationalspieler.

 

München - Vier Tore gegen Tottenham in der Champions League, ein Treffer und eine Vorlage für die DFB-Elf gegen Argentinien - es läuft derzeit für Serge Gnabry!

Wie der 24-Jährige, für den bisher nur rund 14 Millionen Euro gezahlt wurden, jetzt verrät, folgte sein Weg in die Weltspitze nach einem strikten Plan: "Es werden werden heute sehr hohe Ablösesummen gezahlt, klar. Für mich hat mein Weg super funktioniert", sagt Gnabry gegenüber der "Sport Bild".

Der Angreifer durchlief zunächst die Jugendabteilungen des VfB Stuttgart und Arsenal London, ehe er über die Zwischenstationen West Bromwich, Werder Bremen und TSG Hoffenheim im Sommer 2018 endgültig beim FC Bayern landete. 

FC Bayern: Interner Gnabry-Deal mit Bremen

Doch der Rekordmeister hatte den Transfer des Flügelstürmers schon seit langer Hand geplant. Bereits 2016 wurde der Rekordmeister auf Gnabry aufmerksam, als dieser noch beim englischen Traditionsklub Arsenal London unter Vertrag stand. Nach den starken Leistungen des damals 21-Jährigen bei den Olympischen Sommerspielen stieg das Interesse der Münchner an einer Verpflichtung des Flügelstürmers.

Gnabry landete allerdings erst über Umwege beim FC Bayern. Nach dem Olympia-Turnier wechselte er von Arsenal London für sechs Millionen zu Bayerns Ligakonkurrenten Werder Bremen. Wie die "Sport Bild" berichtet, hatten die Münchner im Hintergrund offenbar einen großen Anteil an dem Transfer.

Demnach soll es eine interne Vereinbarung zwischen beiden Klubs über einen Weiterverkauf von Gnabry im Folgejahr gegeben haben. Auch die Summe von sieben Millionen soll bereits festgestanden haben. Der Rekordmeister umging so eine höhere Ablöse, die die Londoner wohl von den Münchnern verlangt hätten.

Arsenals Trainer-Legende Arsene Wenger hatte dem FC Bayern kürzlich sogar Manipulation am damaligen Transfer von Gnabry in die Bundesliga vorgeworfen.

Serge Gnabry: Bremen-Station war richtig

Gnabry selbst steht auch drei Jahre später noch hinter seinem Karriereverlauf. "Die Entscheidung Bremen war damals goldrichtig für mich", sagt er über seinen Zwischenstopp im Norden.

Weiter verrät der Profi: "Ich wusste, dass Bayern auch Interesse hatte. Aber der Schritt nach München wäre zu groß gewesen. Mein Ziel war es dennoch immer, das einmal zu schaffen." Er habe sich auf diesem Weg "Schritt für Schritt verbessern" wollen, "um am Ende bei einem Verein wie dem FC Bayern Leistungsträger zu werden", führt Gnabry weiter aus.

FC Bayern: Gnabry wollte zu Hoffenheim

Nach seinem Wechsel zum FC Bayern wurde Gnabry 2017 sofort für ein Jahr an die TSG Hoffenheim weiterverliehen. "Nach meinem Treffen mit Julian Nagelsmann wollte ich als nächste Station in meiner Karriere Hoffenheim. Es gab andere Angebote, aber dort konnte ich mich am besten entwickeln." 

Nach guten Leistungen bei der TSG kehrte Gnabry im Sommer 2018 zurück nach München. Mittlerweile ist der Flügelstürmer beim FC Bayern und in der deutschen Nationalmannschaft fester Bestandteil der Startelf.

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