Maßnahme gegen tote Winkel In München werden 100 Trixi-Spiegel aufgestellt

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
Trixi-Spiegel: 100 davon sollen nun in München aufgestellt werden. Foto: S. Pförtner

Trixi-Spiegel sollen an unübersichtlichen Kreuzungen tote Winkel verhindern. In München sollen nun in den kommenden Wochen 100 davon aufgestellt werden.

 

München - Der erste Trixi-Spiegel steht zwar noch nicht, fest steht aber schon der Pressetermin: Am Freitag lädt die Stadt zusammen mit dem Unfallforscher Wolfram Hell vom Institut für Rechtsmedizin der LMU zur Aufstellung des ersten Exemplares ein – an die Paul-Heyse-Unterführung/Ecke Arnulfstraße. Insgesamt sollen 100 Trixi-Spiegel in den kommenden Wochen aufgestellt werden.

Die Verkehrsspiegel sollen überwiegend bei unübersichtlichen Kreuzungen beim Abbiegen Tote-Winkel-Unfälle verhindern. "Endlich", sagt Stadträtin Bettina Messinger (SPD). "Ich freue mich, dass sie jetzt aufgestellt werden." Schließlich seien die Spiegel bereits für den November 2018 versprochen gewesen.

Gegen tote Winkel: München bekommt 100 Trixi-Spiegel

Stadtrat Paul Bickelbacher (Grüne) sagt: "Wir sollten alles versuchen, um die Sicherheit der Radfahrer zu erhöhen." Doch man müsse auswerten, ob die Trixi-Spiegel "etwas bewirken können".

"Die Spiegel könnten zumindest ein Bestandteil sein, um die Vision Zero (also einen Straßenverkehr ohne Verkehrstote) zu realisieren", findet CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl.

Wichtig sei es trotzdem, dass Abbiegesysteme bei Lkw schnellstmöglich verpflichtend von der Bundesregierung eingeführt werden, warnt Bettina Messinger.

15 Kommentare