Mannschaft zu jung? Transfers: Hoeneß glaubt an Leipziger Umdenken

, aktualisiert am 11.05.2017 - 11:36 Uhr
Uli Hoeneß, seit dem 25. November 2016 zum zweiten Mal Präsident des FC Bayern München. Foto: Andreas Gebert/dpa

Bayerns Mannschaft ist zu alt, so der öffentliche Tenor der letzten Wochen. Uli Hoeneß hält das für Quatsch. Und hat einen Tipp für die Kollegen aus Leipzig.

 

München - Präsident Uli Hoeneß vom Fußball-Rekordmeister Bayern München erwartet beim Herausforderer RB Leipzig ein Umdenken in Sachen Spielertransfers. "Ich bin ziemlich sicher, dass Leipzig den Weg so nicht weitergehen wird, wenn sie demnächst in der Champions League spielen", sagte Hoeneß bei Sport1. Der Weg des RB-Sportdirektors Ralf Rangnick war es bisher, keinen Spieler zu holen, der älter als 24 Jahre ist.

"Ich habe kürzlich Herrn Mateschitz (RB-Geldgeber, d.Red.) in unserer Basketballhalle getroffen und ihm gesagt, dass sie ihr Konzept der U23-Spieler aufgeben müssen", meinte Hoeneß. Er könne sich "nicht vorstellen, dass man es nur mit jungen Leuten schaffen kann, wenn man drei Mal die Woche spielt", ergänzte er: "Das werden sie auch wissen, und ich kann mir gut vorstellen, dass sie das in der neuen Saison modifizieren."

Rangnick hatte zuletzt betont, dass Leipzig für die kommende Saison "20 gleichwertige Feldspieler" benötige, "so dass du auch mal in größerem Stile rotieren kannst". Deshalb seien nicht nur drei oder vier, sondern "vielleicht fünf oder sechs" Neue notwendig. Für eine mögliche Einkaufstour sollen bis zu 40 Millionen Euro bereit liegen.

 

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