Lokales Diese Nürnbergerin hat sich schon für Gauck entschieden

Joachim Gauck mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt. Foto: dpa

Die Journalistin Daniela Schadt (50) ist seit zehn Jahren die Lebensgefährtin des rot-grünen Präsidentschafts-Kandidaten. Und wird er am 30. Juni gewählt, verzichtet sie auf ihre Karriere

 

NÜRNBERG/BERLIN Ein Sommertag in Berlin, ein reifes Paar bummelt an der Spree entlang. Die blonde Frau schaut ihrem Begleiter tief in die Augen – zwei, die miteinander im Reinen sind: Joachim Gauck (70), Präsidentschafts-Kandidat von SPD und Grünen und Daniela Schadt, seine Lebensgefährtin.

Wer ist diese Frau, die Deutschlands First Lady wird, wenn Gauck tatsächlich am 30. Juni zum neuen Staatsoberhaupt gewählt wird? Sie ist 20 Jahre jünger als der Kandidat und arbeitet als Politik-Redakteurin bei der Nürnberger Zeitung.

Die beiden lernten sich vor zehn Jahren bei einem seiner Vorträge kennen. Seitdem leben sie eine Wochenend-Beziehung. Mal bei ihm in Berlin, mal bei ihr in Nürnberg, mal irgendwo dazwischen.

Wird er gewählt, zieht sie mit ihm ins Schloss Bellevue

Damit ist erstmal Schluss. Daniela Schadt hat sich bis zum 30.Juni beurlauben lassen, um Gauck bei seiner Kandidatur nahe zu sein. „Tief durchatmen“ habe sie müssen, als Gauck ihr zum ersten Mal von seiner Kandidatur erzählte, habe ihn dann aber „aus vollstem Herzen unterstützt“, erzählte sie der „Super Illu“.

Sie hat sich für Joachim Gauck entschieden – mit allen Konsequenzen. Wird er gewählt, zieht sie mit ihm ins Schloss Bellevue und verzichtet auf ihre Journalisten-Karriere. Gauck: „Sie würde sich freuen, in diesem Fall an meiner Seite zu stehen und alles, was das Amt braucht, als Begleiterin auch zu leisten.“

Eine Präsidenten-Gattin ohne Trauschein? Das wäre ganz neu. Denn noch ist Joachim Gauck verheiratet. Von seiner Frau, mit der er vier Kinder hat, trennte er sich 1990.

Gegenüber der „Super Illu“ deutete er allerdings an, er könne sich durchaus vorstellen, seine Lebensgefährtin nach der Wahl zu heiraten: „Sie können davon ausgehen, dass wir uns darüber durchaus Gedanken machen.“

venne

 

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