Löwen verlieren in Würzburg TSV 1860: Daniel Bierofka: "Wir waren mental nicht auf dem Platz"

, aktualisiert am 16.03.2019 - 18:58 Uhr
Einst Profi, heute Trainer beim TSV 1860: Daniel Bierofka. Foto: sampics/Augenklick

Daniel Bierofka kritisiert nach der Pleite in Würzburg die verschlafene Anfangsphase seiner Löwen. Dennoch bilanziert der Trainer des TSV 1860 auch Positives.

Würzburg/München - Nichts war es mit dem dritten Sieg in Folge für den TSV 1860 in der Dritten Liga. Die Löwen mussten sich am Samstag im fränkisch-oberbayerischen Derby den Würzburger Kickers mit 1:2 (1:2) geschlagen geben. Orhan Ademi hatte die Unterfranken nach 20 Minuten in Führung gebracht, Caniggia Elva erhöhte für Würzburg (27.). Stefan Lex (32.) gelang für Sechzig nur noch der Anschlusstreffer.

Daniel Bierofka hat was auszusetzen

Die Giesinger kämpften zwar gegen die Niederlage an, hatten aber spielerische Probleme. Vor allem die verschlafene Anfangsphase passte Trainer Daniel Bierofka überhaupt nicht. Entsprechend fiel das Fazit des 40-Jährigen aus.

"Das kann man relativ schnell zusammenfassen: Die ersten 25 Minuten haben für mich das Spiel entschieden - weil wir da körperlich und mental nicht auf dem Platz waren. Deswegen geht der Sieg auch total in Ordnung, weil Würzburg uns den Schneid abgekauft hat", erklärte der Löwen-Trainer auf der Pressekonferenz.

TSV 1860: Zwei Mal schlecht verteidigt

Seine Mannschaft habe zwei Mal im Sechzehner schlecht verteidigt, meinte der ehemalige Bundesligaprofi: "Danach haben wir nochmal alles probiert und den Anschluss geschafft, aber es war im Großen und Ganzen einfach verdient, weil Würzburg mehr Leidenschaft und mehr Präsenz auf dem Platz hatte. Wir haben heute nicht das Gesicht der letzten Woche gezeigt."

Umso besser gelaunt war Bierofkas Gegenüber Michael Schiele.

"Gut, wie wir das 1:0 herausspielen, mit einem flachen Pass in den Strafraum und Orhan macht ihn eiskalt rein", sagte der Kickers-Coach und analysierte: "Beim 2:0 haben wir ein bisschen Glück, als wir den Ball fast schon verstolpern, aber gut abschließen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tor verteidigt und nicht viel zugelassen. Wenn wir das dritte Tor machen, haben wir es ruhiger für uns. Aber trotzdem: Über 90 Minuten haben wir Sechzigs Wucht vom Tor weg gehalten und nicht viel zugelassen."

Daniel Bierofka: "Marschieren können wir"

Bierofka erklärte indes im Interview beim BR, dass seine Mannschaft nun aus den ersten 25 Minuten lernen müsse. Der Löwen-Trainer weiter: "Marschieren können wir, das weiß ich. Aber, wenn du so früh 0:2 hinten liegst, wird es schwer."

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