Lob für 1860-Neuzugänge Kreuzers Casting: Nur Soforthilfen für Sechzig

Arbeit unter Palmen: Sportchef Oliver Kreuzer im Löwen-Trainingslager in Estepona. Foto: sampics/Augenklick

1860-Sportchef Oliver Kreuzer lobt das neue Trio Sascha Mölders, Jan Mauersberger und Levent Aycicek. Bei den verbleibenden zwei Transfers wolle "aus Überzeugung handeln und nicht Aktionismus betreiben." Ein Tscheche sagte dem Sportchef ab

 

Estepona - Der TSV 1860 reist heute aus dem neuntägigen Trainingslager in Andalusien ab, die Transfers sind aber noch nicht abgeschlossen. Sportchef Oliver Kreuzer hat bisher Stürmer Sascha Mölders, Jan Mauersberger und Levent Aycicek geholt – und ist von seinem Werk begeistert.

„Sascha ist keiner, der glaubt, nur weil er vom Erstligaverein kommt, steht er über den anderen und hat die Nase nicht irgendwo da oben. Das finde ich klasse.  Auch Jans Auftreten gefällt mir, er strahlt Ruhe aus und kommt gut an“, sagt Kreuzer, der mit dem Integrationsprozess des routinierten Duos sehr zufrieden ist: „Die sind gefühlte fünf Tage hier und wegen ihrer Qualität und  ihrer Vita schon komplett integriert.“

Kreuzer: Transfer eines Tschechen "hat leider nicht funktioniert"

Aycicek (21) sei zwar noch jung, könne aber ebenfalls weiterhelfen:  „Er ist ein quirliger, wendiger Spieler der weiß, wo das Tor steht. Kein 100-Meter-Sprinter, aber er hat ein gutes Tempo. Von ihm versprechen wir uns einiges.“ Und was ist mit den beiden fehlenden Wunschspielern (Flügelspieler und Sechser)? „Wir müssen aus Überzeugung handeln und nicht Aktionismus betreiben“, sagt Kreuzer - wie bei den bisherigen Spielern eben.

Während der Wechsel von Tom Weilandt noch an einem Nachfolger in Fürth und der Ablöse hängt, hat sich ein anderer Transfer bereits zerschlagen, wie Kreuzer erklärt: "Ich habe mich für einen Spieler aus der Tschechien interessiert: Ein guter Mann, charakterlich top. Aber das hat leider nicht funktioniert." Der Spieler sei von einem der Topvereine gewesen - mehr wollte Kreuzer aber nicht verraten. Heißt: weitersuchen und auf ein spätes Schnäppchen hoffen.

 

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