Livemusik in München Folks Club: Von den Zwanzigern bis in die Siebziger

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Folks Club: Garagen-Punk im Keller beim Sendlinger Tor. Foto: Menrad

Der neue Folks Club in der Thalkirchner Straße dreht die Zeit mit Konzerten und Livemusik zurück.

 

München - Das Etuikleid mit dem schrillen Gelb oder das Hemd mit dem psychedelischen Muster dürfen aus der Mottenkiste geholt werden: Im neuen Club Folks am Sendlinger Tor passen solche Klamotten perfekt ins Ambiente.

Denn hier werden Schallplatten mit Rock’n’Roll, Boogie-Woogie, Funk, Elektro-Swing und Jazz aufgelegt. Der Club hat sich der wilden, weiten Zeitspanne von den Zwanzigern bis in die Siebziger verschrieben. Die AZ hat den Petticoat ausgepackt und ist am Freitag vorbeigeswingt.

Folks Club: Gediegenes Publikum zwischen 20 und 70

Ein DJ mit seltenem Pilzkopf legt seine Platten auf, während ein gediegenes Publikum zwischen 20 und 70 zu den alten Beats, in die moderne Elemente reingemischt sind, tanzen. Dazu ein Löwenbräu Urtyp (0,33l, 3,50 Euro), oder einen Wild-Turkey-Bourbon (4cl, 5,50 Euro) zwischen petrolblauen, betongrauen und orangefarbenen Wänden.

Das Garage-Punk-Konzert von Wild Evel & The Trashbones aus Österreich und BJ’s New Breed kostet überraschende neun Euro Eintritt und bedeutet: zweieinhalb Stunden durchtanzen. Das Publikum ist dabei so angenehm wie seine Outfits. Die Handys bleiben unten, Ellenbogen an der Bar kommen nicht zum Einsatz, stattdessen wird selbstvergessen getanzt.


Thalkirchner Straße 2, Do. bis Sa. 21 bis 5 Uhr

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