Linkspartei übt Kritik So viel kostet die Siko 2020 in München

Frank-Walter Steinmeier spricht am ersten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: Tobias Hase/dpa

Die Linkspartei legt offen, wie viel die Sicherheitskonferenz 2020 in München kostet - und übt scharfe Kritik: "Hier werden Steuergelder verpulvert, um Trumps Ministerstab und irgendwelchen Halb-Diktatoren den roten Teppich auszurollen."

 

München - Der Bund unterstützt die Sicherheitskonferenz mit 2,6 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage der Bundestags-Linken hervor, die der AZ vorliegt. Das seien aber nur die Zahlen für das Wochenende, insgesamt flössen sogar drei Millionen Euro in die Siko – auch Fördergeld direkt in eine Stiftung der Konferenz, heißt es aus der Linkspartei.

Finanzierung der Siko 2020: Das sagt die Linkspartei

Die Bundesregierung habe die Förderung zur diesjährigen Sicherheitskonferenz "mindestens verdoppelt", sagte die Linken-Abgeordnete Nicole Gohlke der AZ. Das mache klar, wo "die Prioritäten gesetzt werden".

Gohlke: "Hier werden Steuergelder verpulvert, um Trumps Ministerstab und irgendwelchen Halb-Diktatoren den roten Teppich auszurollen und dafür das städtische Leben lahmzulegen."

 

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