Lang und breit – und stabil Longboarden in der Innenstadt: So geht's

Der neue Trend in München: Longboard. Foto: Pixelio/Alina Schindel

Um die verbleibenden sonnigen Herbsttage zu nutzen, steigen Sie doch mal auf ein Longboard. 

 

In letzter Zeit werden in München immer häufiger Skater mit diesem zunächst etwas fremd anmutenden, langen Skateboard gesehen. Sobald die Sonne durch die Wolken lugt, düsen die Longboarder durch die City. Bei diesen sportlichen Transportmitteln handelt es sich nicht um klassische Skateboards, sondern um sogenannte Longboards, die es sogar Neueinsteigern ermöglichen auf den schnellen Brettern herumzufahren.

Wer nicht gerade ein Naturtalent ist, wird sich wohl an die ersten, schmerzhaften Fehlversuche beim Versuch Skateboard zu fahren erinnern – aufgeschürfte Knie, blaue Flecken und zerrissene Klamotten inklusive. Wenn man sich die langwierige Einarbeitungszeit aber sparen will und auf die aufwändigen Tricks, die man beim Skateboarden gerne mal ausführt, verzichten kann, bietet sich das Longboard an, das dank seiner Form deutlich einfacher zu fahren ist.

Dank der Boardfläche, die beim Longboard größer und länger ist als beim klassischen Skateboard und der einfachen Lenkung durch Gewichtverlagerung ist das Longboard schnell auch für ungeübte Sportler beherrschbar. Auch mit den besonders breiten Rollen und dem größeren Achsabstand werden Stöße beim Fahren besser abgefedert, so dass man einen sichereren Stand hat.

Boarden in der City

Besonders gut zum Skaten eignet sich übrigens der Pasinger Marienplatz, zumindest wenn nicht allzu viele Fußgänger unterwegs sind. Aber auch dann lässt sich das Longboard aufgrund des relativ geringen Gewichts kurzfristig mal in der Hand mitnehmen, bis man wieder genug Platz zum Cruisen findet.

Nach der Wiesn bietet übrigens auch die Theresienwiese eine gute Location zum Boarden. Der gute Zustand und die großen, weiten Flächen in der Münchner Innenstadt sind dabei wie geschaffen für Longboards und auch zum Üben für Einsteiger findet sich hier das ein oder andere verkehrsberuhigte Plätzchen.

Seine volle Stärke als Transportmittel in der Großstadt entfaltet das Longboard aber in Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Tram und U-Bahn, da man zwischen den Stationen die Strecken schnell mit dem Board zurücklegen kann. Um also die verbleibenden sonnigen Herbsttage zu nutzen, probieren Sie doch mal mit dem Longboarden eine andere Sportart aus. Brauchbare und sichere Boards sind schon ab 60-80 Euro erhältlich, zudem sollten Sie auch viel Wert auf Sicherheit setzen und in Schutzkleidung wie einen Helm und Knie- und Ellenbogenschützer investieren. Und dann steht dem neuen Hobby auch nichts mehr im Weg!

 

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