Landtags-Debatte Umweltministerin Scharf wehrt sich in Bayern-Ei-Affäre

Umweltministerin Scharf steht im Kreuzfeuer der Kritik. Foto: dpa

In der Bayern-Ei-Affäre hat die Opposition Umweltministerin Ulrike Scharf und deren Vorgänger Marcel Huber (beide CSU) ins Kreuzfeuer genommen.

 

München - In einer teils heftig geführten Landtagsdebatte warfen SPD, Freie Wähler und Grüne Scharf am Mittwoch vor, bei der Aufklärung des Skandals versagt und dem Parlament und der Öffentlichkeit mehrfach die Unwahrheit gesagt zu haben. Und Huber habe die damaligen Versäumnisse der Behörden zu verantworten. Die SPD forderte erneut Scharfs Rücktritt, Freie Wähler und Grüne drohten der Staatsregierung mit einem Untersuchungsausschuss im Landtag.

Scharf startete Gegenangriff

Scharf wies sämtliche Vorwürfe erneut zurück - und startete einen Gegenangriff: Sie warf der Opposition eine "Orgie von Verzerrungen und Verfälschungen" vor. Scharf blieb auch bei ihrer Darstellung, die Behörden hätten nach Recht und Gesetz gehandelt.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) betonte am Rande der Plenarsitzung: "Das ist für mich das Entscheidende, dass das, was die Regierung der Öffentlichkeit und dem Parlament mitteilt, zutreffend ist - nach dem Stand, den man damals zur Verfügung hatte." Das müsse stimmen. Und das habe Scharf auch in der Kabinettssitzung am Dienstag bejaht.

 

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