Kunden können auch gesperrt werden E-Scooter in München: Lime bittet Roller-Rüpel zur Kasse

Den geliehenen Roller einfach irgendwo hinknallen - das soll künftig erschwert werden. Foto: Christoph Soeder/dpa

Wer künftig mit den E-Scootern von Lime unterwegs ist und seinen Tretroller falsch abstellt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Das hat das Unternehmen nun bekannt gegeben.

 

München - Nutzer der E-Tretroller von Lime werden künftig zur Kasse gebeten, wenn sie die Roller falsch abstellen. Alle Bescheide über Verwarn-, Buß- oder Strafgelder würden an die Nutzer weitergegeben, kündigte das Unternehmen an. Auch müssten Kunden per Foto festhalten, dass sie Roller richtig abgestellt haben.

Auch München von Änderung betroffen

Neu wird also sein, dass mit dem Anbieter Lime eine Verleihfirma die Bußgelder an die Mieter weiterreicht. Auch München ist davon betroffen. Lime betreibt Roller in insgesamt 15 deutschen Städten.

Ob andere Anbieter nachziehen werden? Fakt ist: Je nach Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter von E-Tretrollern können die Anbieter ihren Kunden für Verwarn-, Buß- oder gar Strafgelder haftbar machen. 

Polizei: Bei Alkoholfahrten drohen Bußgelder und Fahrverbote

Bußgelder verhängt die Polizei bekanntlich auch gegenüber allen Verkehrssündern, die alkoholisiert auf dem E-Tretroller erwischt werden. Je nach Alkoholpegel drohen zudem Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote. In München hatte die Polizei nach eigenen Angaben allein zwischen 15. Juni und 4. Oktober 1.288 Alkoholsünder auf E-Tretrollern erwischt.

Nach der Roller-Zulassung im Juni gab es nicht nur in München Forderungen nach mehr Kontrollen. Auch andere Städte beklagten, dass die Roller auf vielen Gehwegen Platz versperren.

 

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