Kunde muss zwischen Kontomodellen wählen Stadtsparkasse München: Was sich jetzt ändert

Clemens Hagen.
Die geänderten Leistungen der Stadtsparkasse auf einen Blick. Foto: AZ

Die 800 000 Kunden des Münchner Geldinstituts dürfen zwischen drei Kontomodellen wählen – die Unterschiede.

 

Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht? Das werden sich viele Münchner gedacht haben, als sie diese Woche Post von der Stadtsparkasse bekamen. Hintergrund: Statt eines einzigen Modells stehen den 800 000 Stadtsparkassen-Kunden seit Dienstag drei verschiedene Modelle zu Wahl.

Worum geht es dabei konkret? Ab sofort gibt es statt des alten Privatgirokontos Classic (monatlicher Grundpreis: 4,95 Euro) drei neue Modelle: das Girokonto Online (kostenlos), das Girokonto Individual (monatlicher Grundpreis: 2,95 Euro) und das Girokonto Komfort (7,95 Euro, die jeweiligen Leistungen entnehmen Sie bitte der Tabelle).

Den Grund für die Einführung der neuen Girokonto-Modelle erklärt Stadtsparkassen-Sprecher Joachim Fröhler: „Wir haben unser System seit zehn Jahren nicht mehr angepasst, da war es jetzt einfach an der Zeit. Zumal sich das Nutzungsverhalten der Kunden geändert hat. Die neuen Modelle tragen dem Rechnung, sind viel individueller als das alte.“

Und Fröhler räumt auch gleich noch ein Missverständnis aus: „In den Briefen, die unsere Kunden dieser Tage von uns bekommen haben, informieren wir über die Umstellung und schlagen eine Kontovariante vor, die sich am bisherigen Nutzungsverhalten der jeweiligen Person orientiert. Aber das ist nur ein Vorschlag, der Kunde kann selbstverständlich sein Kontomodell frei wählen.“

Wer noch Fragen zur Girokonten-Umstellung hat, findet auf der Internetseite der Stadtsparkasse (www.sskm.de) bereits viele Antworten. Weitergehende Informationen erteilt die Stadtsparkasse ihren Kunden per Mail.

 

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