KSC gegen TSV 1860 Herr Reisinger, ist Sechzig (nur) ein Stadtteilverein?

, aktualisiert am 25.11.2018 - 13:25 Uhr
Präsident des TSV 1860: Robert Reisinger. Foto: dpa

Robert Reisinger spricht bei einem öffentlichen Termin über die Ziele des TSV 1860 - und die These, die Sechzger seien kein Münchner, sondern ein Giesinger Verein.

 

München - Tegernseer Landstraße. Epizentrum des TSV 1860 mitten in Giesing. Robert Reisinger war dabei, bei der Buchvorstellung "Mein Verein für alle Zeit - Die Wiedergeburt des TSV 1860 München" in der Kneipe Riffraff.

Reisinger spricht von Aufstieg

Und der Löwen-Präsident sprach über mehrere Fragen rund um Sechzig. Hauptsächlich: Wo soll es in Zukunft hingehen? Und: Ist der TSV 1860 (nur) ein Stadtteilverein für Giesing? Oder doch für ganz München?

"Einen Aufstieg würde ich schon mitnehmen. Die zweite Liga muss der Anspruch sein - ob in den nächsten drei bis vier Jahren. Wir werden alles daran setzen. Aber in dieser Saison muss der Klassenerhalt das Ziel sein", sagte der Oberlöwe zur Zielsetzung für die mittelfristige Zukunft.

Reisinger bekräftigt seinen Weg

Als Sportler habe man immer den Anspruch, dass es wieder nach oben gehe, meinte der 54-Jährige weiter. Die zweite Liga müsse der sportliche Anspruch sein, "sonst brauchst du nicht mehr Fußball spielen".

Reisinger bekräftige seinen Weg der kleinen, aber abgesicherten Schritte. "Wenn man die letzten 15 Jahre Revue passieren lässt, ist die Großmannssucht fehlgeschlagen", sagte er. Der Vereinsboss wurde weiter mit Aussagen seinerseits konfrontiert, Sechzig sei ein "Stadtteilverein". Dies hatte der Geschäftsmann unter anderem Ende September im Interview mit der AZ erklärt: "Es kann jedenfalls nicht kleingeredet werden, dass wir ein Stadtteilverein sind."

Reisinger: Sechzig ist ein Münchner Verein

Bei der Buchvorstellung relativerte der Löwen-Präsident, meinte, Sechzig sei schon ein Münchner Verein. Aber: "Was ist verkehrt daran, dass man seine Wurzeln kennt?", fragte er in die Runde und antwortete selber: "Das heißt nicht, dass wir nicht offen für München sind. Wir haben 15 Jahre lang unsere Wurzeln abgekappt." Und dies habe bis in die Regionalliga Bayern geführt, erklärte er. Reisinger weiter: "Es braucht eine starke Wurzel, und die ist in Giesing. Das heißt aber nicht, dass wir kein Münchner Verein sind."

 

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