Kritik an Trainer Titz Papadopoulos bleibt im Hamburger Profikader

Kyriakos Papadopoulos dürfte im Kader des HSV für das wichtige Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart stehen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Kyriakos Papadopoulos vom Hamburger SV ist nach seiner Kritik an Trainer Christian Titz glimpflich davongekommen. Anders als seine zum U21-Training abgeschobenen Kollegen gehört der Grieche weiter dem Profikader des Bundesliga-Letzten an.

 

Hamburg - Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos vom Hamburger SV hat für seine Verbalattacke gegen Trainer Christian Titz und seine Teamkollegen um Entschuldigung gebeten und darf weiter mit dem Bundesliga-Team des Tabellenletzten trainieren.

Das ist das Ergebnis eines persönlichen und klärenden Gesprächs zwischen dem Griechen, Titz, Interims-Sportchef Thomas von Heesen sowie Bernhard Peters, Direktor Sport der Hanseaten.

Papadopoulos "wichtiges Mitglied des Kaders"

"Wir haben klargestellt, dass wir kritische Spieler wie ihn mögen, aber in der internen Kommunikation", sagte Peters: "Der Trainer hat 'Papa' die Erwartungen an seine sportliche Entwicklung aufgezeigt. 'Papa' hat das voll akzeptiert und sieht sich, so wie wir ihn auch, als wichtiges Mitglied des Kaders."

Papadopoulos hatte Titz wegen seiner Ausbootung für das Spiel zuletzt gegen Hertha BSC öffentlich kritisiert und sich "unangemessen gegenüber" seinen Mitspielern geäußert. 

HSV: Was wird aus Walace und Mavraj?

Der 26-Jährige dürfte damit auch im Kader für das wichtige Auswärtsspiel am Samstag beim VfB Stuttgart stehen. Walace und Mavraj werden dann fehlen. Der Brasilianer Walace war am Vortag zur Zahlung einer Geldstrafe in unbekannter Höhe verdonnert worden, weil er eine Einheit mit der Regionalliga-Mannschaft verpasst hatte.

Stattdessen war der 22-Jährige nach Mailand gejettet und hatte Fotos von sich gepostet. Da dies nicht Walaces erste Verfehlung war, blieb die angedachte Rückholaktion in den Profikader aus. Bei Mavraj führte Titz sportliche Gründe für dessen Abschiebung zum HSV-II-Team an. Schon gegen Hertha BSC hatte der Albaner auf der Tribüne gesessen. 

 

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