Konter gegen Ismaik 1860-Präsident Reisinger: "Keine Klage" gegen 50+1-Regel

Verhärtete Fronten: 1860-Investor Hasan Ismaik (links) und 1860-Interimspräsident Robert Reisinger. Foto: sampics/Rauchensteiner/Augenklick

Der neue 1860-Präsident Robert Reisinger stellt sich offen gegen Hasan Ismaik. Bei den Löwen mehren sich die Stimmen derer, die den Investor lieber heute als morgen verabschieden wollen.

München - Robert Reisinger hat sich hinsichtlich der 50+1-Regel im deutschen Fußball klar gegen Löwen-Investor Hasan Ismaik positioniert.

"Ich kann von meiner Warte nur sagen: Auf einem Briefpapier vom TSV 1860 München e.V. wird mit Sicherheit nie eine Klage gegen diese Regel geschrieben werden. Solange ich Präsident bin und auch Einfluss habe auf die KGaA wird das auch auf einem KGaA-Papier nicht passieren", sagte der Interimspräsident des TSV 1860 dem Bayerischen Rundfunk.

Ismaik hatte nach dem Abstieg der "Löwen" aus der 2. Liga und dem vorläufigen Ende des Profifußballs bei dem Münchner Traditionsverein eine Klage gegen die 50+1-Regel angekündigt.

Der Jordanier wehrt sich dagegen, dass Investoren in Deutschland bei einem Verein nicht das letzte Sagen haben können. Die Stimmenmehrheit (darum 50+1) bei ausgegliederten Kapitalgesellschaften muss immer beim Klub liegen. Lesen Sie hier die wahnwitzige Chronologie der letzten Löwen-Woche!

Die Sechziger streben in der kommenden Saison einen Neubeginn in der Regionalliga Bayern an. Trainer Daniel Bierofka startet am Montag mit einem Kernteam aus U19- und U21-Spielern in die Saisonvorbereitung.

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