"Können morgen anfangen" Oktoberfest: Sanitäter im Wiesn-Krankenhaus schon startbereit

Im Notfallzentrum werden die Einsätze koordiniert. Foto: Paul Nöllke

Die Wiesn kann kommen: In den sechs Räumen auf dem Oktoberfest können bis zu 70 Patienten gleichzeitig behandelt werden.

 

München - "Eigentlich könnten wir morgen anfangen." Peter Aicher ist stolz auf sein kleines "Wiesn-Krankenhaus" auf der Theresienwiese.

Der Gründer und Geschäftsführer der Aicher Ambulanz Union leitet heuer im zweiten Jahr den Sanitätsdienst auf der Wiesn. Die Vorbereitungen für das Oktoberfest seien jetzt schon fast abgeschlossen, sagt er.

Wiesn 2019: 445 Sanitäter und 30 Ärzte im Einsatz

145 externe Helfer von verschiedenen Hilfsorganisationen sowie 300 Kollegen der Ambulanz Union sollen dieses Jahr für die Gesundheit und Sicherheit der Wiesnbesucher sorgen. Dazu gibt es im Sanitätszentrum auf der Theresienwiese sechs Räume, in denen circa 70 Menschen auf einmal behandelt werden können.

Zu den Sanitätern kommen auch ungefähr 30 Ärzte, die sich von Glasscherben im Fuß bis hin zum Herzinfarkt um alles kümmern können.

Aicher: "Auf der Wiesn muss man auf alles vorbereitet sein"

Einer von ihnen ist Philip Kampmann, der normalerweise als Hausarzt arbeitet. "Oft werde ich gefragt, warum tust du das?", erklärt er. Die Antwort: "Es macht unglaublich viel Spaß." Die Sanitäter seien sehr motiviert, und man würde familiär zusammenarbeiten, sagt er.

Doch die Wiesn bringt auch die Sanitäter manchmal an ihre Grenzen. "Letztes Jahr hatten wir einmal so viele Patienten, dass wir ein Notfall-Krankenzelt errichtet haben", erklärt Aicher. "Am Ende haben wir die nicht gebraucht, aber auf der Wiesn muss man auf alles vorbereitet sein."

 

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