Klimaanlagen im ÖPNV München: CSU fordert - Schluss mit den "fahrenden Saunen"

Auch in den Trambahnen wird es im Sommer oft richtig heiß. (Archivbild) Foto: imago/Ralph Peters (Archivfoto)

Die Rathaus-CSU fordert bessere Klimaanlagen für neue U-Bahnen, Busse und Trambahnen in München.

 

München - Wer bei hohen Temperaturen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, dürfte das Problem kennen: Die Busse und Trambahnen sind quasi fahrende Saunen, in den U- und S-Bahnen ist die Luft zum Schneiden. Zwar gebe es in vielen Fahrzeugen Klimaanlagen, jedoch würden diese es meist nicht schaffen, eine angenehme Temperatur herzustellen.

"Bus fahren bei über 30 Grad Celsius kommt für viele nicht in Frage", schreibt die Rathaus-CSU in einem Antrag. Deshalb fordert sie von der Stadt, dass jedes neue MVG-Fahrzeug mit einer leistungsstarken Klimatisierung ausgestattet wird – bezüglich der S-Bahnen solle die Stadt mit dem Freistaat in Kontakt treten.

"Das Ziel muss es sein, möglichst viele Menschen zum Umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen. Dazu müssen wir das Angebot so attraktiv wie nur möglich gestalten", so CSU-Fraktionschef Manuel Pretzl. Er findet auch: "Wir müssen der Tatsache ins Auge schauen, dass der ÖPNV mit immer besser ausgestatteten Autos konkurriert." München solle da von anderen Städten lernen und bei Neuanschaffungen auf den Wohlfühlfaktor achten.

 

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